Jan 142011
 

Die Genehmigungsbehörde in Arnsberg wird innerhalb des nächsten halben Jahres vermutlich keine Genehmigung für Probebohrungen  in Nordwalde erteilen. Das hat soeben der Pressesprecher der Behörde mitgeteilt.

Hier der Podcast von Radio RST

  5 Antworten zu “TOP NACHRICHT”

  1. Sooo,

    dann machen wir aus dem „vermutlich“ in Arnsberg ein „bestimmt“. Damit werden wir sechs Monate mehr Zeit haben, ins in der Bundes- und (!) Europapolitik bemerkbar zu machen. Im Land sind wir wohl auf einem guten Weg 😉

    Im letzten Jahr hat in der Politik immer wieder folgendes wording die Runde gemacht: „Wir spielen nicht auf Platz,“, in unserem Fall ‚Zeit‘, „… sondern wir spielen auf Sieg.“

    Das soll für uns, für mich, bedeuten, dass es kein hydraulic fracturing im Münsterland, in Westfalen, in NRW, in der Bundesrepublik, in Nordeuropa… geben darf.

    Ende Quartal 1 bin ich in Pennsylvania und New Jersey, dann schauen wir mal weiter. Ob ich Günther Herrman Oe. im Englischen helfen soll… nein – der hat es drauf.

    Markus

    • By the way:

      Heute Abend Auto- oder Treckerkorso im Scheddebrock?
      😉

      Aber EINEN trinken wir doch wohl drauf, oder?

      Markus

  2. Morgen ist Karneval, denke da dürfen wir uns einen genehmigen. Helau!

  3. Hallo,
    im heutigen Artikel der Westfälischen Nachrichten (http://ow.ly/3EVV5 ) steht
    „Land kennt keine Hinderungsgründe
    (…) Dennoch: Die Landesregierung reagiert auf die Bedenken der Anwohner im Münsterland. Sie will mit Hilfe von Gutachten einheitliche Kriterien festlegen, um die Auswirkungen der Bohrungen auf das Grundwasser wie auch die Folgen der Frac-Technologie beurteilen zu können. Für die Genehmigung der Probebohrungen in Nordwalde kommt das wohl zu spät. (…)“
    Es kommt zu spät? Wie ist das einzuschätzen? Wissen Sie mehr?

    P.S. Ich habe mich hier schon über die neuen Nachrichten aufgeregt:
    http://www.gegen-gasbohren.de/2011/01/16/nrw-wirtschaftsminister-will-uns-alle-mitnehmen/

    • Hallo Vera B.,

      nein, wir wissen nicht mehr, als in der Zeitung steht ;-).
      Kurz zur Entstehung solcher Artikel, konkret dem heutigen, was man gar nicht oft genug wiederholen kann:
      Diese Artikel kommen oft durch ein Zutun von Exxon zu Stande. Bei vielen „entscheidenden“ Ereignissen, zumindest aus PR-Sicht, wird just zu einem Zeitpunkt eine Meldung generiert, die anstehende Entscheidungswege direkt betrifft. Beispiele aus der Vergangenheit: Probebohrung in Bissendorf soll beginnen -> NOZ Artikel über die Unbedenklichkeit jeglicher Exxon Aktivitäten; Faktencheck: Pressemeldung von Exxon kopiert und veröffentlicht. Kreistagssitzung Steinfurt und ZDF-Produktion für ‚heute‘ -> Presserundbrief von Exxon zur Ankündigung eines Arbeitskreises inklusive der Kommunen -> Faktencheck: genau dies sollte bemängelt werden durch z. Bsp. dem Kreistag, von Seiten Exxon blieb es jedoch nur bei der Ankündigung. Das dickste „Ding“ jedoch: Bürgermeister der Region forderten bei der zuständigen Bezirksregierung Informationsmaterial an -> dieses wurde per e-Mail zu Verfügung gestellt und von dort verteilt. Faktencheck: dieses wurde vorher durch den Lobbyverband WEG erstellt, dem der / die Exxonmitarbeiter angehört / angehören.

      Jetzt ist zum einen die Ankündigung und das Angebot von Voigtsberger im Raum – nehmen wir ihm beim Wort; zum anderen entsteht dieser Artikel ja bei der WN, dem Verfasser wird jetzt mal auf den „Zahn gefühlt“.

      Viele Grüße

      Markus Knäpper

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