Jan 212011
 

Der Grünen Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel im niedersächsischen Landtag hat heute erneut die Landesregierung scharf angegriffen. Ein Kritikpunkt ist die Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Risiken des Fracking. Im Text heißt es wörtlich:

So bestreite die Landesregierung einen Zusammenhang zwischen dem Fracking-Verfahren, bei dem zur Erdgasförderung Chemikalien in den Boden gepresst werden, und einem Unfall in Söhlingen, bei dem verseuchtes Lagerstättenwasser aus einer Rohrleitung ausgetreten war. Wenzel sagte, man müsse davon ausgehen, dass „ein Stoff wie Ethylbenzol aus der Frac-Flüssigkeit stammt und nicht aus der Gas-Lagerstätte“.

Hier der gesamte Text

  Eine Antwort zu “Scharfe Kritik an Landesregierung in Niedersachsen”

  1. So so, liebe Experten
    des niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG).

    Sie gehen davon aus, dass die Chemikalien nicht vom Fracking stammen. Die Stoffe (u.a. Ethylbenzol) kämen auch ganz natürlich in tiefen Gesteinsschichten vor.

    Wer das Glaubt, der glaubt noch immer ganz fest das die Erde eine Scheibe sei.

    Ich weiß nicht, ob ich darüber lachen oder wütend werden soll.

    Aber ich weiß: hier verspielt eine Behörde gerade ihre Glaubwürdigkeit.

    Ist er noch immer wirksam, der lange Arm des Cohiba – Kanzlers?

Kommentare sind derzeit nicht möglich.