Jan 292011
 

Zitat: „Die radioaktiven Substanzen tun niemanden etwas solange sie im Boden verbleiben, doch bei der Förderung von Erdgas kontaminieren sie das Prozesswasser sowie die Förderrohre.“ Hier der komplette Artikel: Niemand darf zu Schaden kommen

Weiteres Zitat:

Landrat Thomas Kubendorff  „ist für die Genehmigung der Probebohrung in Nordwalde verantwortlich“.

  Eine Antwort zu “Jürgen Döschner zu Gast bei der IGGG”

  1. Exxon sagt:

    Sicherheit und Transparenz… hat höchste Priorität.

    „Wir machen nichts, von dem wir nicht überzeugt sind, dass wir es beherrschen“, verkündet Gernot Kalkoffen als Vorstandsvorsitzender von Exxon Mobil Europe der Öffentlichkeit.

    Und wie das geht, erklärt sein Pressesprecher Norbert Stahlhut am Beispiel der Erkundungs-Bohrungen. Zitat: „Ich benötige Bohrspülung, um das Bohrklein auszutragen und den Meißel zu kühlen.“ Das klingt fast so harmlos, wie beim Zahnarzt, ist es aber nicht.

    Die Bohrspülung, so der Exxon-Pressechef, werde im geschlossenen Kreislauf gefahren. Was da im geschlossenen Kreislauf aber fließt, wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis und bewacht wie die amerikanischen Goldreserven in Fort Knox. Das geschieht nicht ohne Grund.

    In den durchbohrten Schichten der Erde befinden sich neben Gas und Schwermetallen auch noch radioaktive Substanzen. Die Radioaktivität gelangt mit der Bohrspülung und den später zur Gasförderung eingesetzten Fracking-Flüssigkeiten an die Erdoberfläche.
    Die geförderten radioaktiven Substanzen kontaminieren alles, was damit in Berührung kommt: Bohrer Bohrgestänge, Rohre, Schläuche, Pumpen, Transport- und Speichertanks, deren Inhalt und Abwässer.

    Von besonderer Brisanz ist das Radon 226, ein alpha-Strahler. Gelangen alpha-Strahler über die Luft oder Nahrungsmittel (Wasser) in den Kreislauf des menschlichen Körpers, tritt aufgrund der räumlichen Nähe von Strahler und Körperzelle eine immens hohe Strahlenbelastung in den betroffenen Regionen auf. Die Frage lautet dann nicht, ob Krebs ausgelöst wird, sondern schlicht, wann Krebs ausgelöst wird.

    Rein theoretisch ließe sich die menschliche Körperzelle schon durch ein Blatt Papier vor den zerstörerischen alpa-Strahlen schützen, doch wie kriegen wir das Blatt Papier zwischen Zelle und alpha-Strahler in unsere Körper?

    „Wir machen nichts, von dem wir nicht überzeugt sind, dass wir es beherrschen (und) unsere Pflicht und Verantwortung als Unternehmen ist es, zur Transparenz beizutragen“ versprach der Exxon-Europachef Gernot Kalkoffen den Politikern und Bürgern in der Regionalrats-Sitzung am 19. Januar 2011 in Münster.

    Exxon Pressesprecher Norbert Stahlhut sagte am Rande der Regionalratssitzung zu, die die Exxon-Dokumente aus 2007 zum Störfall Söhlingen zuzusenden. Man glaubt es kaum, stattdessn kommt die Kopie eines regionalen Presseberichtes mit dem Titel: „Exxon weist Vorwurf der Vertuschung zurück“

    Ist das die neue Transparenz, die der Exxon-Vorstand in Münster medienwirksam ankündigte?

    Und jetzt sind wir gespannt, Herr Kalkoffen, wie Sie die mit dem Bohr- und Fracking-Wasser ans Tageslicht geförderte Radioaktivität auffangen und sicher lagern wollen?

    Als betroffene Bürger erwarten wir belastbare und vor allem wahrheitsgemäße Aussagen von ExxonMobil, statt Schönfärberei in weichgespülten Presseerklärungen a´la Stahlhut.

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