Jan 302011
 

Mit Spannung haben wir auf eine Positionierung unseres Umweltministers zu den Verheimlichungsstrategien des Exxon Konzerns gewartet. Hier ist nun seine Kommentierung dazu:

„Wenn man scheibchenweise mit unangenehmen Wahrheiten rausrückt, dann entsteht der Eindruck, dass man etwas verheimlichen will.“ (NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne), Ruhrnachrichten)

In einem ausführlichen Interview verdeutlicht Remmel, dass das Umweltministerium schon seit geraumer Zeit an der Problematik arbeitet und dass es für Bohrungen in NRW große Hürden geben wird. Dazu der Umweltminister: „Doch nach Einschätzung unserer Fachleute ist es auch nach derzeitigem Bergrecht nicht ohne weiteres möglich, einfach eine Genehmigung für Gasbohrungen zu bekommen.“ Und: „Es geht darum, sicherzustellen, dass keine Gefährdungen von Wasser, Boden und Umgebung bestehen.“

Vielen Dank an Herrn Fehr für diese Information.

Hier das komplette Interview

  4 Antworten zu “Stellungnahme vom NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne)”

  1. Warum bekomme ich bei solchen Nachrichten immer ein ungutes Gefühl.
    „große Hürden“… schauen wir mal, wie hoch die Lobby die Messlatte ansetzt.
    Ich bin schon einige Zeit Mitglied dieser Commnunity und beobachte auch weiterhin mit Sorge die Entwicklung des „Gasbooms“ in NRW und Niedersachsen. Meine Kinder sollen hier sorgenfrei und gesund aufwachsen.

    Lieben Gruß an alle Mitstreiter

  2. Hallo Herr Gremme,
    Sie haben ein ungutes Gefühl? Kann ich verstehen. Schließlich konnte unter der früheren NRW-Regierung Exxon in NRW seine Claims abstecken, ohne dass die Bevölkerung darüber informiert wurde. ABER: Bitte geben Sie doch dem neuen Umweltminster eine Chance. Oder noch besser. Schreiben Sie ihn persönlich an und schildern Sie ihm Ihre Sorgen.
    Grüße, Helmut Fehr

    • Hallo Herr Fehr!

      das ist ein wirklich guter Vorschlag! Ich habe allerdings schon vor längerer Zeit das Kontaktformular des Umweltmisnisteriums für entsprechende Fragen genutzt, leider aber keine Antwort erhalten. Schade, ich wüsste zumindest gerne, ob solche Mitteilungen einfacher Bürger wenigstens gelesen werden!?

  3. Daumen hoch für Martin Gremme. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Landesfinanzminister nach gescheitertem Haushaltsplan auf einmal in irgendwelchen obscuren Portokassen 1,3 Milliarden Euro gefunden haben will, die die Vorgängerregierung vergessen haben soll auszugeben???? Und das alles nachdem sich der Herr Kalkoffen von dem Exxon-Konzern sich jetzt höchstselbst in die Aufklärung der Bezirksregierungen eingeschaltet hat?????

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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