Feb 102011
 

Der Arbeitskreis 2 der grünen Bundestagsfraktion, zuständig u.a. für die Themen Umwelt und Energie, hat diese Woche ein Positionspapier zu den Chancen und Risiken der unkonventionellen Erdgasförderung beschlossen. Darin fordern wir u.a. das Verbot des Einsatzes von trinkwassergefährdenden oder anderweitig giftigen Stoffen zur Aufsuchung und Förderung von unkonventionellem Erdgas. Zudem fordern wir eine Überarbeitung der im antiquierten deutschen Bergrecht geregelten Genehmigungsverfahren, um zukünftig eine größere Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung sicherzustellen. Das komplette Positionspapier mit allen grünen Forderungen ist unter http://oliver-krischer.eu/fileadmin/user_upload/gruene_btf_krischer/2011/Posipa_Unkonventionelles_Erdgas_final.pdf abrufbar.

Zitat:

Ebenfalls darf eine Verklappung in den Untergrund, z. B. in stillgelegte Bohrlöcher nicht zugelassen werden. Die bisher übliche Tiefversenkung, hier Verpressung von Lagerstättenwasser und Fracwasser und zum Teil auch von Abwässern aus Produktionsanlagen in extra zu diesem Zweck niedergebrachten Bohrungen, muss eingestellt werden.

Zudem ist unter http://wibke-brems.de/themen/unkonventionelles-erdgas/FAQ/ eine Auflistung aller möglichen Fragen zum Thema der energiepolitischen Sprecherin der grünen Landtagsfraktion NRW, Wibke Brems, abrufbar.

Zitat:

Alle Fraktionen im Düsseldorfer Landtag sprachen sich in der Debatte für eine Änderung des Bergrechts aus, es bleibt abzuwarten, ob sie sich im Bund ebenfalls dafür einsetzen, oder ob es sich um leere Forderungen handelt.

Video: Rede von Wibke Brems im Plenum NRW

http://wibke-brems.de/2011/02/03/meine-rede-zu-unkonventionellem-erdgas-im-landtag/

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