Feb 172011
 

Am 16.02.2011 wurde der Bericht gesendet: Schatzgräber -Erdgas in NRW-

Den passenden Text finden Sie hier und den Fernsehbeitrag sehen Sie hier. Es sind auch Bilder aus Münster und Nordwalde zu sehen.

Zitat:

Das will im Münsterland niemand. Deshalb nutzen die Bürgerinitiativen jede Möglichkeit zum Protest. Einen ersten Erfolg haben sie schon zu verzeichnen: Die zuständige Genehmigungsbehörde der Bohrungen hat angekündigt, schon für geplante Probebohrungen die Auswirkungen auf das Grundwasser zu untersuchen.

Eigentlich stand die Genehmigung einer Probebohrung in Nordwalde unmittelbar bevor. Jetzt muss der Antragsteller, der Ölkonzern Exxon Mobil, erst einmal ein Wassergutachten vorlegen, das anschließend geprüft wird.

Weiter:

Im Münsterland kommen Günther Oettingers Vorstoß und die Forderungen von EU-Parlamentarier Reinhard Bütikofer gut an. Die Bürger hoffen, dass es der EU gelingt, Erdgasgewinnung und Umweltschutz in Einklang zu bringen. „Wir erhoffen uns, dass jetzt von allen Seiten verschärft draufgeguckt wird, was da tatsächlich passiert“, erklärt Susanne Grüneberg-Beckmann.

  Eine Antwort zu “WDR: Bericht aus Brüssel”

  1. Um ehrlich zu sein, so wirklich will mir die Reportage „Schatzgräber: Erdgas in NRW “ nicht gefallen. Obschon die Zusagen von den Herren Oettinger und Bütikofer bezüglich des Wasserschutzes gefallen sind, kann ich einfach nicht glauben, dass Exxon keine Cocktails in den Boden einleitet. Und wie schnell und einfach Gutachten zu einem erwünschten Ergebnis kommen können, wissen wir doch alle. Ein gutes Beispiel hierfür bietet der Herr Wrede vom geologischen Dienst.
    Um weiterhin ehrlich zu sein, hatte ich nach Ansehen des Beitrages das Gefühl, dass alles schon gar nicht so schlimm werden wird, kümmern sich doch jetzt unsere deutschen Abgeordneten im EU-Rat darum. Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich das Tagungsprotokoll des EU Rates vom 04.01.2011 ansehe.
    Zitat TOP1 Seite3:
    7. Um die Energieversorgungssicherheit Europas weiter zu verbessern, sollte das europäische
    Potenzial für eine umweltverträgliche Gewinnung und Nutzung herkömmlicher fossiler
    Energieträger wie auch unkonventioneller fossiler Energieträger (Schiefergas und Ölschiefer)
    bewertet werden.
    http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/de/ec/119194.pdf
    Oder sollte etwa das Fracken weggelassen werden? Kaum zu glaubhaft! Und was würde das wirklich ausmachen? Um das Gas zu fördern können, muß auf jedenfall mit hohem Druck Wasser in die Bohrung gepresst werden, weil ansonsten der Druck in der Bohrung schnell nachlässt und das darin befindliche Erdgas kein Bestreben entwickelt aus der Tiefe aufzusteigen. Und Biozine and Toxine müssen auch in dem Wasser enthalten sein, schließlich müssen die Rohrleitungen von Sedimenten und Bakterien freigehalten werden.
    Apropos Sedimente, kann die EU etwa den Sedimenten verbieten radioaktiv belastet zu sein? Kann die EU weiterhin den Toxinen verbieten giftig zu sein? Kann die EU die Biozine ordern nur die Bakterien umzubringen?

 Antworten

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