Feb 232011
 

Täglich hört man Nachrichten aus Orten, wo demnächst unkonventionelle Gasförderungen stattfinden sollen! Vielfach gründen sich gleich BI. So wie es in Nordwalde, Borken, Drensteinfurt, Hamm, Hagen, Herbern, Märkischen Kreis oder Lünne. In Damme macht die SPD ebenfalls mächtig Dampf!

Doch was ist eigentlich in Cappeln los?

Hier will man  eine bereits bestehende Gasbohrung mit Hilfe von einer Co2 Einpressung und Fracking wieder wirtschaftlich betreiben. Haben die Anwohner und Politiker dort gar keine Bedenken?

  2 Antworten zu “Was ist eigentlich in Cappeln los?”

  1. Ganz dickes KOMPLIMENT an Mathias Elshoff, Jörn Krüger, Matthias Eschmann, Jürgen Kruse, Markus Knapper, Stefan Henrichs und viele andere freie Mitarbeiter.

    Die Aktualität und die Qualität der Informations-materialien unter http://www.gegen-gasbohren.de ist: ganz ohne Dr.-Titel… „Summa cum laude“.

    Es ist eine Lust mit anzusehen, wie es der „IG gegen gasbohren“ gelingt, das Interesse der Presse und der örtlichen Politiker an den Risiken der unkonventionellen Gasförderung im Raum künftiger Fracking-Bohrstellen zu wecken.

    Es schmeckt der Gas-Lobby überhaupt nicht, das kritische Bürger und Politiker – von Flensburg bis zum Bodensee – schneller am Fracking-Bohrplatz stehen, als die Driller mit dem Bohrgestänge anrücken können.

    Exxon-Pannen stehen – eine nach der anderen – öffentlich in der Kritik und der gesamte Rest der Bohrlobby stellt sich TAUB-STUMM – arbeitet klamm-heimlich im Schutz der Verschwiegenheit der Landes-Bergämter und hofft unentdeckt zu bleiben.

    Möchte am liebsten nur IM DUNKELN bohren.

    So wird “FRACKING 21“ schon im Vorfeld verhindert.

    Hut ab!
    und
    WEITER SO!!
    sagt
    Horst Bauhof

  2. Kurze Anmerkung zu dem obigen Artikel:

    WGK wird nach VwVwS eingeteilt.

    Hierbei werden drei Wassergefährdungsklassen (WGK) unterschieden:
    WGK 1: schwach wassergefährdend
    WGK 2: wassergefährdend
    WGK 3: stark wassergefährdend

    Zitat der Fa. Exxon Mobil :

    Das gesamte Mittel als Ganzes ist nur schwach wassergefährdend und als nicht umweltgefährdend eingestuft“, sagte der Chemiker des Unternehmens Dr. Harald Kassner.

    Fazit.

    Die eingesetzten “MITEL ALS GANZES ” sind somit nach der VwVwS-Einteilung WGK 1 schwach wassergefährdend .

    Transformatoren-Oel in den Transformatoren der Versorgungswirtschaft sind nach der VwVwS-Einteilung WGK 1 schwach wassergefährdend .
    Der wasserrechtliche Schutz für das Betreiben solcher Anlagen ist nicht unerheblich und wird in der Versorgungswirtschaft sehr enrstgenommen .

    Nach dem Sprachgebrauch von Herrn Dr. Harald Kassner von der Fa. Exxon Mobil sind somit solche Anlagen als “nicht umweltgefährdend eingestuft ” .

    Wenn ich Anlagen mit WGK 1 nach den rechtlichen Vorgaben des WHG`s und deren Nebenbestimmungen betreibe und ständig zeitnah mit geschultem Fachpersonal überwache , erst dann kann ich von einer WHG-Anlage sprechen ” sie ist “nicht umweltgefährdend “.

    Aufgrund der vielen bekannten umweltrelevanten Störfälle und Schadensabwicklungen muß ich annehmen , das diese Anlagen weder zeitnah in der Überwachung stehen noch geschultes Fachpersonal Vor-Ort vorhanden ist . All dieses fordert das WHG-Recht ein .

    Jeder Umweltschaden in diesem Ausmaß ist zunächst auch ein Fall für das Umweltstrafrecht. Die Behörden als auch die örtlichen Bürgermeister haben die Pflicht dieses Recht auch anzuwenden .

    Zum Schluß möchte ich noch anmerken , dass das eingesetzte “keramische Stützmittel ” nicht ohne Sorgen ist .
    Ich kann nur empfehlen dieses Material sich genauer anzuschauen .

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit .

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