Mrz 312011
 

Unser erstes Video ist heute hochgeladen worden. Vielen Dank an Peter Büscher aus Köln. Peter hat lange in Münster gewohnt. Deshalb fühlte er sich bewogen für seine alte Heimat was zu tun. So wie viele andere auch, fragte er vor ein paar Wochen an, ob er uns unterstützen kann. Das Angebot haben sehr gerne angenommen. Peter hatte sofort konkrete Vorstellungen, wie er uns unterstützen kann. Von der Idee, der Regie, der Kamera und dem  Schnitt, hat er alles in die Hand genommen. Damit das ganze Video nicht nur optisch, sondern auch akustisch auf hohem Niveau angesiedelt wird,  hat Florian Steppke  hervorragende Arbeit geleistet und den Ton und die Musik passend abgestimmt. Erwähnen möchte ich noch, dass alles völlig unentgeltlich geleistet wurde. Herzlichen Dank!

Bedanken möchte ich mich auch noch bei allen, die vor der Kamera gestanden haben und für die Aufnahmen zur Verfügung standen.

Bitte achtet noch darauf, wann in Eurem Ort die Demo beginnt. Denn 19.00 Uhr trifft nur auf Nordwalde zu. In den anderen Orten geht es schon eher los.

Und jetzt: Klicken, klicken, klicken, klicken!

Mrz 312011
 

Am 7. April 2011 werden an bisher sechs Orten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen Demonstrationen gegen das weltweit umstrittene Fracking-Verfahren veranstaltet. Das Motto ist „Gemeinsam stoppen wir Fracking!“

Die Organisation übernehmen die Interessengemeinschaften vor Ort. Jeder, auch Parteien und Verbände, sind herzlich dazu eingeladen, sich an den Protesten zu beteiligen.

Hier ist das Dokument zusätzlich als PDF- Datei zu finden!

Orte und Termine der Aktion Gemeinsam gegen Fracking

 

Nordwalde

Treffpunkt:         Parkplatz hinterm Heimathaus, Krankenhausweg 17, 48356 Nordwalde
Uhrzeit:             19.00 Uhr
Was?                 Marsch und anschließende Abschlusskundgebung vor dem Rathaus

Lünne
Treffpunkt:         Heimathaus Lünne, Kirchstraße 4, 48480 Lünne
Uhrzeit:             17.30 Uhr
Was?                 Marsch gegen Fracking zum Bohrplatz

Borken
Treffpunkt:         Marktplatz Borken
Uhrzeit:             17.00 Uhr
Was?                 Kundgebung

Hamm
Treffpunkt:         Bahnhofsvorplatz Hamm
Uhrzeit:             17.00 Uhr
Was?                 Aktionstag mit Infostand

Drensteinfurt
Treffpunkt:         Dreingauhalle, Sendenhoerster Strasse 17, 48317 Drensteinfurt
Uhrzeit:             17.30 Uhr
Was?                 Marsch durch die Stadt, Abschlusskundgebung vor der „Alten Post“

Herbern
Treffpunkt:         Ortskern Herbern
Uhrzeit:             17.00 Uhr
Was?                 Infostand und ab 18 Uhr Protestmarsch durch den Ortskern

Weitere Orte sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen. Wir werden die Termine dann hier ergänzen.

Gesundheitliche Folgen durch Strahlenbelastung über Radium 226

 Radioaktivität, Risiko: Down-Winders-Syndrom  Kommentare deaktiviert für Gesundheitliche Folgen durch Strahlenbelastung über Radium 226
Mrz 312011
 

Die Ärztin Frau Heike Wentland (BI für sauberes Trinkwasser in Herbern – BIST Herbern) hat darüber berichtet, wie gefährlich das bei der unkonventionellen Gasförderung mitgeförderte Radium-226 für den menschlichen Körper ist.

Zitat:

Fazit: Natürlicherweise sind wir über unsere intakte Haut ausreichend vor Alpha-Strahlung geschützt. Gelangen jedoch Alpha-Strahler über die Aufnahme von stark kontaminiertem Wasser  in unseren Körper, so ist deren  Aggressivität im biologischen Gewebe eine der höchsten unter allen bekannten Radionukliden. Besonders Knochen- Brust- und Leberkrebs sowie Leukämie würden enorm in der Bevölkerung ansteigen.

Hier das ungekürzte Dokument

Vielen Dank an Frau Heike Wentland für die Ausarbeitung.

Mrz 302011
 

In diesen Tagen bekommen wir so viele Informationen über die Gefahren von Plutonium wie sonst nie. Die Meldung, dass das giftige Schwermetall in Fukushima gefunden wurde, hat heftige Reaktionen ausgelöst. Nun gibt es in Europa viele Menschen, die nun den Ausstieg aus der Kernenergie fordern. Damit wir im Winter nicht frieren, soll der Einsatz fossiler Energieträger ausgebaut werden. Eine Steigerung der heimischen Erdgasproduktion könnte einen Teil der nun fehlenden Energie ersetzen. Ist das der richtige Ansatzpunkt?

Wir meinen ganz klar nein! Denn das bei der unkonventionellen Gasförderung mitgeförderte Radium-226 ähnelt in vielerlei Hinsicht dem Plutonium. Es ist ebenfalls ein starker Alpha-Strahler und richtet bei Inkorporation, d.h. Aufnahme in den Körper, ähnlich verheerende Schäden an. Radium-226  hat ebenfalls eine sehr lange Halbwertzeit (wenn auch „nur“ 1600 statt 24.000 Jahre…) , aber es wird in der 4-Stufigen Skala der radiotoxischen Stoffe wie Plutonium in der höchsten 1. Stufe eingeordnet.

Frau Heike Wentland von der BI für sauberes Trinkwasser (BIST) in Herbern hat hierzu noch weitere Informationen zusammengetragenfahren+durch+Radium+226

Wir müssen endlich lernen mit unsere Umwelt verantwortungsbewusst umzugehen. Die Förderung von unkonventionellem Erdgas darf es nicht geben. Zumindest nicht mit dieser Methode, die zur Zeit angewendet werden soll. Wir dürfen unsere Erde nicht weiter so zerstören, als hätten wir noch eine zweite im Keller liegen und könnten diese bei Bedarf gegen die von uns zerstörte austauschen.

Es gibt nur einen Weg und der geht hin zu regenerativen Energieformen. Würde die starke Lobby der Energieriesen nicht so einen großen Einfluss auf  unsere Politik haben, hätten wir -und da bin ich mir sicher- schon längst einen Weg gefunden?

Frage:

  • Warum erhält der Bürger nicht eine Förderung für eines Mini-Windrad am eigenen Haus?
  • Warum ersetzt man normale Gasheizungen nicht durch Mini-Bhkw´s und vernetzt Sie zu einem virtuellen Großkraftwerk?
  • Warum dürfen noch Autos verkauft werden, die über 10 l Kraftstoff verbrauchen?
  • Warum gibt es in Deutschland kein Tempolimit?

Antwort:

Weil das nicht gut für den Aktienkurs der Energiekonzerne ist und weil unsere Politiker geringere Steuereinnahmen befürchten.

Viele Grüße

Mrz 302011
 

Gemeinsame Pressemitteilung der Münsterländischen Bürgerinitiativen

Hier das komplette Dokument: Riesenfreude bei den InteressenGemeinschaften Gegen Gasbohren

Zitat:

Das Fazit der Bürgerinitiativen lautet daher: Mit dem Aussetzen der Genehmigungsentscheidungen in NRW wurde ein erster erfreulicher Teilerfolg erzielt, gleichwohl gibt es noch immer eine Menge zu tun.

Vielen Dank an Carsten Grauwunder aus Drensteinfurt für die Ausarbeitung.

Mrz 292011
 

Erschreckend: Bei dem u. a. Fernsehbericht von RBB ist in fast allen Punkten eine frappierende Ähnlichkeit zu unserem „Gasbohrproblem“ im Münsterland zu erkennen. Die Gefahren beim Fracking dürften jedoch noch größer sein. (1000 bar Druck plus Frackingvorgang  anstelle von 80 bar wie bei der C02-Verpressung)

Geologische Verhältnisse werden hier anschaulich erklärt. Jeder Politiker, Entscheidungsträger, Behördenmitarbeiter und auch Bürger sollte sich den Beitrag unbedingt ansehen.

Die Dichtigkeit des Deckgebirges wird mit stichhaltigen und einleuchtenden Argumenten angezweifelt. Die Angaben decken sich mit den Befürchtungen der Geologen, dass im Münsterland, und auch anderswo in Deutschland, bereits vorhandene Klüfte und Spalten im Untergrund durch den erzeugten Überdruck im Boden vergrößert werden.

Wie kann man diesen Wahnsinn kurz umschreiben?  Mit sehr viel Glück bleibt es im Untergrund einigermaßen dicht.

Wenn der breiten Bevölkerung das ganze Ausmaß des Risikos beim Fracking erst einmal richtig klar wird, könnte es ähnliche Auswirkungen wie bei dem Atomkraftproblem geben (Wahldebakel, Massendemos usw.). Die Ablehnung zu Fracking liegt bereits jetzt schon bei 89% (Online-Umfrage-Ruhrnachrichten-290311, ganz unten). Wie viel Bestätigung braucht die Politik noch?

Hier sehen Sie den am 28.3.11 ausgestrahlten Beitrag von RBB: CO2 versenken – Endlager Brandenburg?

Vielen Dank an Michael Otto für den Hinweis.