Mrz 012011
 

Zum Thema Gasbohrungen wurde ein Fragenkatalog ausgearbeitet, in dem der aktuelle Stand der offenen Punkte dargestellt wird. Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Fragen wurden von den einzelnen Interessengemeinschaften, der CDU Borken sowie von den Grünen des Kreises Steinfurt gestellt und von uns gesammelt. Vielen Dank an Herrn Jürgen Blümer aus Drensteinfurt für die Zusammenstellung.

Sollten noch Fragen fehlen, bitten wir um kurze schriftliche Mitteilung. Somit kann die Liste zu einem späteren Zeitpunkt noch aktualisiert werden.

Im Zusammenhang mit der Einladung des Kreises Steinfurt zur Teilnahme am „Runden Tisch“ ist es jetzt an der Zeit, diese Fragen zu veröffentlichen. Der Kreis Steinfurt hat uns aufgefordert, diesen bereits von uns angekündigten Fragenkatalog für den „Runden Tisch“ vorab zur Verfügung zu stellen.

Hier der Fragenkatalog Gasbohrungen V1.0

Zu Erinnerung hier nochmal die Einladung vom Kreis Steinfurt.

  Eine Antwort zu “Fragenkatalog”

  1. Was jetzt kommt ist spontan, unsortiert und von wenig Kenntnis. Vielleicht sind auch viele dumme Fragen dabei:

    – Wird auch Gas exportiert? Wenn ja, mit welchem Anteil ist zu rechnen – und was bleibt tatsächlich in Deutschland? Wie sieht die Infrastruktur dazu aus? Werden Pipelines errichtet? Welche Sicherheitsvorkehrungen etc. gelten dann? Mit welchem zusätzlichen Flächenverbrauch / Bauvorhaben u.Ä. ist zu rechnen?

    – Was sagt man zu dem Stand der Technik? Bsp. Schlumberger, die noch keinen ausgereiften Einsatz der Bohrtechnologie in Europa sehen, Bsp. Oxford-Studie, die von fehlenden Daten / Vernetzung Kartographieren (in 3D notwendig), mangelndes Fachpersonal usw. sprechen.
    -> Wie sind die Unternehmen KONKRET aufgestellt? Können sie überhaupt so ein Projekt stemmen?

    – Gibt es eine Art „Katastrophenschutz“ für den Fall des Falles – wie z.B. kürzlich in Ungarn? Oder sind wir noch in der „duck and cover“-Phase, wie damals in den 1950ern (Verhalten bei Atomexplosionen ;)?

    – Werden auch deutsche Gesundheitsbehörden in Entscheidungsprozesse eingebunden? Bzw. sollten sie nicht auch involviert werden? (pot. Gefahr v. Krebs, Lungenkrankheiten, Vergiftungen etc.)

    Was immer nur mit „Bergrecht“ beantwortet wird aber doch Denkansätze bietet:

    – Wieso gelten die Habitat-Richtlinien der EU (Natura 2000 etc.) nicht. Gibt es keinen Hebel? (http://europa.eu/legislation_summaries/environment/nature_and_biodiversity/l28076_de.htm)

    – Was ist mit den REACH-Bestimmungen, die eine Offenlegung der Inhaltsstoffe / Chemikalien fordert? Noch können sich Unternehmen auf ihr Betriebsgeheimnis stützen, doch auch das soll kippen. Die eigene Logik dahinter wäre: Wasser ist ein Lebensmittel und alles, was an Zusätzen hineinfließt, muss für den Verbraucher preisgegeben werden.
    (http://ec.europa.eu/environment/chemicals/reach/reach_intro.htm)
    Wäreinteressant, Christine Lepisto aus Berlin dazu zu befragen (s.a. Artikel: http://www.treehugger.com/files/2011/01/hazards-chemicals-europe-public-database.php)

    Eigentlich müsste man nicht nur Exxon fragen, sondern die EU fordern.

    Wie gesagt, alles spontan, unsortiert und vielleicht auch dumm u/o naiv 🙂

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