Mrz 022011
 

In Frankreich sind bekanntlich bis zu 15.000 Menschen auf die Straße gegangen. Erreicht wurde das auch deshalb, weil der prominenteste Umweltschützer Frankreichs sich gegen Fracking eingesetzt hat. Das fehlt uns noch hier in Nordwestdeutschland. Wir brauchen prominente Personen aus der Region, die wie wir Angst um unser Grundwasser haben. Der Beitrag des NDR veranschaulicht was Massen auf den Straßen auslösen können. Die Bohrindustrie wird es dort sicherlich nicht einfach haben, aber und das können wir Exxon bereits jetzt versprechen:

Auch hier werden sich die Leute das nicht gefallen lassen!

  7 Antworten zu “NDR-Weltbilder: Großdemo aus Frankreich”

  1. Ein Bericht… vom feinsten, vorbildlich!

    Was hat die Gaslobby (i.V. Norbert Stahlhut) europas Regierenden bloß in den Kaffee getan, oder versprochen? Ein Platz im Himmel und die Vergebung aller Missetaten?

    Ich frage mich, wie können führende RegierungsPOLITIKER, europaweit und Flächendeckend wie das Fracking, mit so viel BLINDHEIT geschlagen sein, dass sie ihren und den LEBENRAUM ihrer Wähler(!) den Gas-Konzernen klammheimlich zum FRAß vorwerfen?

    So viel DUMMHEIT kann es in einem normalen Hirn doch gar nicht geben, es sei denn, es sei der Gaslobby gelungen (mit Verlaub) Gehirne zu fracken.

    Ich denke, es liegt nicht in der Natur des Menschen, tatenlos der Vernichtung des eigenen „ZUHAUSE“ zuzusehen. Will die Politk „Nordafrikanische Verhältnisse“?

    In NordEuropa würde man das GENERALSTREIK nennen.

    • Hallo Herr Bauhof,

      ihre Kommentare sind so herzerfrischend, daß sie mir und ich denke auch vielen anderen Lesern trotz dieses Riesenschlamassel’s wirklich Kraft geben. Sicherlich liegt das daran,daß sie vielen von uns einfach aus dem Herzen sprechen und das mit einer so treffsicheren
      Zunge!
      Wir nehmen diesen Humor und diesen Mut mit heute Abend in unsere Gründungsveranstaltung der Bi Herbern.

      Mit herzlichen Grüßen
      Heike Wentland

      • Hallo Frau Wentland,

        Sie sprechen mir aus dem Herzen! Wie oft wollte ich das schon gesagt haben: Herr Bauhof hat ein Talent, schwierige und unbequeme Sachverhalte auf den Punkt genau auszudrücken. Mit schwarzem, treffendem Humor und (manchmal) erschreckender Offenheit. Weiter so, Herr Bauhof 😉
        LG
        Vera

  2. Hallo Heike und Vera,
    ich danke herzlich für die Blumen.
    Das macht auch mir Mut.

    Ich denke, wir können gar nicht scharf genug formulieren, um Sätzen die Wucht zu verleihen,
    die erforderlich ist.

    Wort-Hülsen, besonders die leeren,
    überlasse ich gern den Politikern.

  3. Statt vieler Worte eine von den Hopi-Indianern überlieferte Prophezeiung:

    „Wenn wir wertvolle Dinge aus dem Boden graben, laden wir das Unglück ein.“

    (siehe auch: Filmklassiker „Koyaanisqatsi“

    Stop Fracking
    und Glückab für EXXON

    Helmut Fehr

  4. Ich finde, wir sollten uns nicht in lange Diskussionen über die vielen Einzelheiten verwickeln lassen. Mir genügt es, zu wissen, dass es sich bei dem erstrebten Energie-Träger um Klima-schädliches Fossil-Methan handeltossil. Angesichts der aktuellen Klima-Situation (Die Malediven gehen unter!) kommt die Förderung einer neuen Fossil-Energie einfach nicht mehr in Betracht. Allein schon aus dem Klima-Grund sind entsprechende Bestrebungen völlig unakzeptabel. Die Proklamierung von weitergehenden Forschungs-Aktivitäten erzeugt nur neue „Sachzwänge“, und wir sehen dann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Mein Vorschlag: Moratorium und baldige Änderung des Bergrechts.

    • Meine Befürchtung ist, dass allein die Änderung von Gesetzen nicht hilft. Vielmehr müssen zuverlässige Kontrollen eingeführt werden und auch die Kompetenzen klar umrissen und verteilt werden. Gesetze lassen sich leicht umgehen, solange es man den Delinquenten überläßt sich selbst zu kontrollieren.

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