Mrz 082011
 

Mit Verwunderung haben wir heute die Pressemitteilung aufgenommen, dass am 23.03.2011 ein Runder Tisch in der Arnsberger Behörde stattfinden soll. Vor knapp 1 Woche hat sich bei uns ein Mitarbeiter der Bezirksregierung gemeldet und nach den Adressen der anderen IG-Vorsitzenden gefragt. Beiläufig erwähnte er einen Runden Tisch, der noch im März stattfinden solle. Der Termin sei wahrscheinlich am 23.03.2011. Wir von den IG sollten einen Fachmann nennen. Am Wochenende haben die Vorsitzenden der BI aus Nordwalde, Drensteinfurt und Borken darüber beraten. Es sind aber noch Fragen offen, z.B. wer bezahlt den Experten, den wir nennen dürfen, oder soll das eher ein Geologe oder ein Fachmann aus der Erdgasbranche sein. Das haben wir auch heute der Behörde so mitgeteilt.

Damit kein falscher Eindruck entsteht:

Gespräche sind gut und richtig. Aber wir meinen hier wird der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Was nützt ein Termin, der nicht abgestimmt ist und unser Experte beispielsweise keine Zeit hat. Ein wenig mehr Vorbereitungszeit wäre ebenfalls von Vorteil.

  5 Antworten zu “Runder Tisch in Arnsberg und keiner geht hin?”

  1. @mathias elshoff,
    die suche nach einm experten der sich im erdöl-erdgas business bestens auskennt,der dann auch noch eine lupenreine redlichkeit und sprachlichkeit vorzuweisen hat dürfte anhand ihres internetauftrittes-www.gegen-gasbohren.de nicht allzu schwer fallen.
    gruß vom driller

    • Ein Freund von mir hat mal gesagt: „An expert is one who knows more and more about less and less until he knows absolutely everything about nothing.“

  2. Hallo,
    Wer wird zum „Runden Tisch“ zugelassen? Ich hätte wohl Interesse, persönlich dabei zu sein, zumal der Widerstand bei uns im Raum Hamm/Kamen/Unna noch nicht richtig organisiert ist. Presse wird ja hoffentlich eingeladen.
    Es sollten, wenn möglich, schon viele Mitstreiter hinfahren, um Entschlossenheit zu demonstrieren.
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass auch das konventionelle Gasbohren Gefahrenpotential birgt.
    Es werden dabei oft giftige und auch radioaktive Substanzen an die Erdoberfläche gebracht.
    Außerdem hat Exxon noch nicht einmal die Dichtigkeit einfacher Rohrleitungen im Griff, wie die Vorfälle bei Söhlingen und Hengstlage zeigen (evtl. googeln). Diese Vorfälle wurden nach meinen Informationen nicht durch die Fracking-Methode verursacht.
    Mit freundlichem Gruß
    Dietmar Saul

  3. Hallo Dietmar Saul,

    ja, wir fangen gerade an zu mobilisieren.
    Ein Aufruf ist noch nicht raus, ggf. wird es eine angemeldete Demo werden müssen.

    Bitte den Termin aber schon mal frei halten 😉

    Markus Knäpper

  4. Wenn ihr Näheres wisst, sagt bitte Bescheid.
    Ich komme aus Sundern. Das ist nah dran.
    Ich organisiere Unterschriftensammlungen bei uns in der Stadt.
    Gruß
    Brigitte

 Antworten

Sie können diese HTML Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

(erforderlich)

(erforderlich)