Mrz 272011
 

Die IG „Schönes Lünne“ fordert, dass in Niedersachsen alle Genehmigungen für die Suche oder Förderung von unkonventionellem Erdgas genau wie in NRW ausgesetzt werden. Hierfür wurde nachfolgende Pressemitteilung herausgegeben.

Pressemitteilung:

NRW setzt Probebohrungen aus – IG „Schönes Lünne“ fordert Moratorium für Niedersachsen

Die NRW-Landesregierung hat die Probebohrungen zur Aufsuche nach unkonventionellem Erdgas auf Eis gelegt. Die Interessengemeinschaft „Schönes Lünne“ fordert für Niedersachsen alle Genehmigungsverfahren für die Suche oder Förderung von unkonventionellem Erdgas auszusetzen.

In Damme sind an der Bevölkerung vorbei 2008 bei einem Frack 24000 Liter zum Teil toxische Chemikalien in den Boden gepumpt worden. In Lünne sind Vertikal- und Horizontalbohrung in diesem Jahr trotz erheblicher Proteste bereits durchgeführt worden und die Bohrung ist für einen Frack vorbereitet worden.

Auch für die Hochrisikotechnologie „Fracking“ hat das Kanzlerinnenwort „Im Zweifel für die Sicherheit“ zu gelten. Bei der Fracktechnologie werden tonnenweise toxische Chemikalien in den natürlichen Raum eingebracht und können ins Grundwasser gelangen.

Konsequentes verantwortungsvolles Handeln würde bedeuten, auch in Niedersachsen Genehmigungsverfahren im Zusammenhang mit unkonventionellem Gas auszusetzen. Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe muss diese Technologie bewerten, ehe sie zum Einsatz kommt und unwiderruflich die Umwelt gefährdet. Als IG werden wir uns an einem ergebnisoffenen und gleichberechtigten Prozess beteiligen. Es muss sicher ausgeschlossen werden können, dass unsere Umwelt gefährdet wird. Risiken für Mensch und Umwelt sind inakzeptabel.

Hier die Pressemitteilung als PDF.

Vielen Dank an Markus Rolink für die Information.

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