Mai 042011
 

04.05.2011: Pressemitteilung vom NRWMinisterium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr

Zitat:

Das Wirtschaftsministerium hat bereits veranlasst, dass die Bezirksre­gierung Arnsberg zukünftig eine lückenlose und umfassende Information und Zusammenarbeit mit der Landesregierung sicherstellt. Wirtschafts­minister Voigtsberger kündigte ebenfalls an, organisatorische und per­sonelle Konsequenzen bei der Bezirksregierung Arnsberg zu prüfen. Voigtsberger: „Darüber hinaus werden wir dem Landtag sowohl zu den Bohrungen und den Frac-Maßnahmen in den 1990er Jahren als auch zu den neuen Informationen zur Bohrung „Oppenwehe 1″ im Jahr 2008 einen ausführlichen Bericht vorlegen.“

Hier die komplette Pressemitteilung:

http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/minister-voigtsberger-lueckenlose-informa-tionen-zu-erdgasbohrungen-10825/

Vielen Dank an Frank Hemelt aus Rheine für die Information.

Hier der Bericht der „Westfälischen Nachrichten“:

http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/nrw/1542275_Minister_raeumt_Info_Panne_ein_Doch_Fracking_genehmigt.html

  2 Antworten zu “Personelle Konsequenzen bei der Bezirksregierung Arnsberg?”

  1. Kann mir irgendjemand erklären, wie es technisch möglich sein soll, das gesamte Dieselöl aus dem Gestein wieder zurückzuholen.
    1 Tropfen Dieselöl kann 1000 Ltr. Trinkwasser ungenießbar machen.

  2. Minister räumt Info-Panne ein: Fracking doch genehmigt!

    Das ist keine Infopanne! Das ist eine systemimmanente / systembedingte und leider ganz gewöhnliche RIESENSAUEREI.

    Ungewöhnlich allerdings ist, das diese ans Licht der Öffentlichkeit gelangt ist – und das scheut Exxon wie der Teufel das Weihwasser.

    Es zeigt die m.E. umwelt-kriminelle Verflechtung von Energiekonzernen und Genehmigungsbehörden bis in die Ministerien… aus denen, nachdem sie erwischt wurden, die „Krokodilstränen“ und Nebelkerzen nur so kullern.

    Nur weiter so, meine Herren Entscheidungsträger. Es muss doch kaputt zu kriegen sein… das Wählervertrauen in die Politik und in die Genehmigungsbehörden!

Kommentare sind derzeit nicht möglich.