Mai 102011
 

Uns wurde auf verschiedenen Informationsveranstaltungen dargelegt, das Methangas im Grundwasser natürliche Ursachen hat und zum Beispiel durch die Zersetzung von Bakterien in Mergelschichten kommt.

Bild der Wissenschaft hat jetzt einen Artikel herausgebracht, nachdem ein amerikanisches Forscherteam etwas anderes herausgefunden hat. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis:


Schiefergas-Abbau drückt Methan ins Grundwasser

In der Nähe von Förderstätten ist der Gehalt an Methangas im Grundwasser 17 mal höher!

Gesundheitsschäden sowie die Explosionsgefahr kann nach diesem Artikel nicht ausgeschlossen werden.

Hier der ganze Text.

 

Heute wurde auf WDR5 in der Sendung Leonardo darüber berichtet. Auszug:

US-Forscher haben in Trinkwasserbrunnen in Pennsylvania Methangas nachgewiesen, das aus der unkonventionellen Gasförderung stammt. In Brunnen, die weniger als einen Kilometer von sogenannten Fracking-Anlagen entfernt sind, sind die Gaskonzentrationen stark erhöht. Zum Teil kann durch das Gas im Wasser sogar Explosionsgefahr bestehen. In Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung nach Protesten von Anwohnern und Wasserversorgern ein Moratorium für Bohrungen mittels der Fracking-Methode verhängt. Sie will zunächst ein Gutachten abwarten zu den Risiken dieser Art der Gasförderung.

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/10.05.2011-16.05/b/gas-aus-dem-wasserhahn.html

hier die Audiodatei: http://gffstream-9.vo.llnwd.net/c1/m/1305040933/radio/leonardo/wdr5_leonardo_20110510.mp3

Anmerkung: Die Studie wurde in der Zeitschrift Proceedings” veröffentlicht. Das ist die führende naturwissenschaftliche Zeitschrift  mit einem ausgesprochen aufwendigen Prüfverfahren. Hier wird nur das veröffentlicht, was als sicher gilt!

  Eine Antwort zu “Methan im Grundwasser/ WDR 5 Leonardo berichtete”

  1. [...] Bohrungen gestoppt, nachdem mehrere Haushalte ihr Trinkwasser als ungenießbar vorfanden. (mehr auf [...]

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