Mai 172011
 

Mich ärgert, mit welchen Argumenten die Risiken der Erdgassuche in Deutschland von Seiten der Bohrindustrie beantwortet werden. Das ist schon fast so ähnlich wie bei den Begründungen für Preiserhöhungen an den Zapfstellen. Dort finden sich immer gegensätzlicheArgumente, um die Preise mal wieder klettern zu lassen.

Einmal heißt es:

  • die Lager in Rotterdamm sind fast leer, deshalb steigen die Preise.

Dann heißt es:

  • die Lager sind voll, das führt zu höheren Lagerkosten, deshalb steigen die Preise.

Was ähnliches will man uns auch hier beim Fracking weismachen.

Einmal heißt es:( laut Exxon)

  • in Amerika kommt es zu Problemen, weil die dort nur in wenigen hundert Metern Tiefe bohren. Hier in Deutschland gehen wir bis zu 2000 m tief, deshalb kann hier nichts passieren.

Beim nächsten Mal heißt es: ( laut wintershall)

Widersprüchlicher geht es nicht!

  Eine Antwort zu “Widersprüchlicher geht es nicht!”

  1. Den oben geschilderten Ärger kann ich sehr gut nachvollziehen. Was ich nicht verstehe ist, dass
    Wintershall für das Feld „Ruhr“ überhaupt eine Erlaubnis zur
    Aufsuchung bekommen hat – da wird doch Trinkwasser für
    Millionen Menschen gewonnen – oder ist das vielleicht übersehen worden???

 Antworten

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