Mai 202011
 

 

Am 27.5.2011 wird die erste, zentrale Demonstration in Münster am Prinzipalmarkt vor dem Friedenssaal stattfinden. Initiator sind die Bürgerinitiativen aus  NRW und Lünne (Niedersachsen), die vor dem weltweit umstrittenen Fracking-Verfahren warnen. Das Motto lautet “Gemeinsam stoppen wir Fracking!”

Informationen zur Demo "Gemeinsam stoppen wir Fracking" in Münster am 27. Mai 2011

Warum wir diesen Tag gewählt haben?

Zeitgleich findet in Münster im Speicher Nr. 10 eine von ExxonMobil initiierte Veranstaltung statt. Dieser Arbeitskreis soll Wege finden, wie man Fracking legitimieren kann! Das lehnen wir ab!

Aus Sicht der Bürgerinitiativen gibt es bereits genügend offene Fragen. Antworten werden weltweit von Wissenschaftlern und durch Unfälle, Gifte und Methan im Trinkwasser und verseuchte Flüsse geliefert. Der Dialogprozess soll Exxon als Feigenblatt dienen. Dagegen – und um ein deutschlandweites Moratorium gegen Fracking zu erreichen – wird am Freitag in Münster demonstriert.

Wir fordern,

  • dass das Ergebnis dieser Open Space-Veranstaltung auch auf ein Fracking-Verbot zielen könnte, so wie es weltweit in vielen Ländern bereits geschehen ist! ( u.a. Frankreich)
  • dass solche Veranstaltungen um glaubhaft werden zu können, von der Politik initiiert werden müssten.

Jeder, auch Parteien und Verbände, sind herzlich dazu eingeladen, sich an den Protesten zu beteiligen.

“Gemeinsam stoppen wir Fracking!”

 

  4 Antworten zu “Zentrale Demo in MÜNSTER am 27.5.2011 um 16.30 Uhr”

  1. Hi,
    würde gerne zur Demo kommen, wie auch so einige meiner Bekannten, aber als Berufstätiger am Fr. um 16.30 Uhr in Münster…
    keine Chance, leider
    viel Erfolg und eine rege Teilnahme

    K.Schulze-Reese

  2. Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, liegt ein Schatz in der Erde…

    Die Ingenieure der Exxon-Mobil, die den größten Teil der deutschen Erdgasförderung kontrolliert, bohren 5000 Meter tief senkrecht in die Erde und dann noch einmal 1000 Meter waagerecht.
    Und wie Exxon den Schatz heben will, erfahren wir mit Klick auf:
    http://www.c.gerlts.de/DEUTSCH/LITERATUR/TECHNIK/erfindungen/loens/erdgas.htm
    Exxon-Chemiker Dr. Harald Kassner erläuterte, dass die Flüssigkeit für jede Bohrstelle aus etwas anderen Bestandteilen gemischt werde (…) Schon aus Kostengründen bestehe der ganz überwiegende Teil aus Wasser und das fertige Gemisch sei so ungefährlich, dass es keiner Kennzeichnungspflicht unterliege (sagte) Exxon-Sprecher Norbert Stahlhut.
    SPD-Landtagsfraktion zu Besuch bei Exxon:
    Umweltpolitiker Tanke lobte die Informationsbereitschaft und die über das Internet für jedermann hergestellte Transparenz der Firma Exxon. Exxon Pressechef Norbert Stahlhut bedankte sich für das Interesse.

    Und weil der Gasproduzent Exxon Mobil ein Imageproblem hat ( http://www.ov-online.de/content/view/420894/280/ ), zeigten Chefchemiker Dr. Harald Kassner und Tiefbauingenieur Dieter Sieber den Münsteranern heute die bunte, heile Exxon-Fracking-Bilderbuchwelt, gemäß dem Exxon-Hausmotto:
    „Man spricht anders über Dinge, die man gesehen hat…“ sagt Stahlhut, was aber im Dunkel des Exxon-Bohrlochs tatsächlich geschieht…
    das sagt die Exxon-PR-Abteilung lieber nicht so genau.

    Egal…
    Hauptsache Exxon-Mobil kontrolliert weiterhin den größten Teil der deutschen Erdgasförderung.

  3. Wir ziehen auf´s Land um mehr Ruhe und Lebensqualität für uns und unsere Kinder zu haben. Wir werden bestimmt nicht zusehen wie ausländische Großkonzerne hierherkommen, um nach und nach unsere Landschaft zu zerstören und unser Grundwasser zu verunreinigen. Es gibt Gesetze, dass Hunde in Seen zur Grundwasserversorgung nicht schwimmen dürfen, aber Chemiekalien in die Erde pumpen ist in Ordnung, oder was??
    Wacht endlich auf und tut endlich was. Das sind wir unseren Kindern doch schuldig!

    • Wir ziehen aufs Land… doch da ist schon: ExxonMobil mit seinen Fracking-Bohr-Trucks und dem „Neuen Dialog“ zur Imagepflege.

      “Pack den Tiger in den Tank“ war gestern.
      Gestern ist out, ist unkool.

      Aktuell klingt die Botschaft von ExxonMobil so:
      “Herausforderung Energie: Packen wir’s an“

      Michael Schietz – gestylt für ExxonMobil, now and new – das symphatische Gesicht.

      Was Michael Schietz kann steht unter:
      http://www.ntnu.edu/documents/139834/7698904/schietz-michael-msc-_80420a.pdf

      Interessantes ist auch unter http://www.klima-luegendetektor.de/tag/michael-schietz/ zu finden.

      Lächeln für Fracking…
      http://www.youtube.com/watch?v=6sGzJZs4jq0

      Wer von Exxon bezahlt wird, der hat Exxon-Interessen zu vertreten. Gleiches erwartet jeder Konzern von jedem Mitarbeiter, weltweit! Wer das nicht kann… der sollte sich rechtzeitig einen anderen Job suchen – bevor er „freigesetzt“ wird. So weit, so gut.

      Neues Gesicht, neues Image… so schön kann Fracking sein – wenn Fracking-Schäden konsequent ausgeblendet werden. Das Fracking nicht zukunftsfähig ist, das belegen mehr und mehr Störfälle aus den USA.

      Lieber Michael, weg mit Scheinwelten, Scheuklappen und aufgehübschten PR-Bildchen und Fantasie-Dokumentationen.

      Nichts gelernt aus dem Atomenergiedesaster?

      Im Klartext:
      “Von Brokdorf zu Frackdorf“

      Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP im Bundestag arbeitet seit dem Frühjahr an einem Antrag zur unkonventionellen Gasförderung. Genehmigungsverfahren sind zu vereinfachen und zu beschleunigen, Umweltverträglichkeitsprüfungen sind auf ein Minimum zu reduzieren. Der Antrag soll bis spätestens Mitte 2012 in Teilen umgesetzt sein.

      Nichts ist unmöglich in old Germany – dank Bergrecht und “Bimbes“. Und gebohrt wird immer dort zuerst, wo der geringste Widerstand erwartet wird (alte Driller-Regel).

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