Mai 232011
 

Diözesankomitee des Bistums Münster fragt ob der Abbau von unkonventionellem Erdgas sinnvoll ist.

Das Diözesankomitee des Bistums Münster hat sich am Wochenende mit dem Thema unkonventionelle Erdgasbohrungen beschäftigt. Das Komitee hat sich nicht nur der Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung/gutachten angeschlossen, sondern geht noch einen Schritt weiter. Es fordert den weitern Ausbau von regenerativen Energien.

Hier der ganze Artikel.

Bravo sage ich da. Die Bürgerinitiativen fragen sich schon lange warum dieser Wahnsinn betrieben wird, der jeglicher Nachhaltigkeitsstrategie entbehrt. Einzig nachhaltig ist die Umweltzerstörung und die Trinkwassergefährdung!

  Eine Antwort zu “Endlich mal die Frage nach dem Sinn der Sache.”

  1. Gernot Kalkoffen, Chef der Exxon Mobil Central Europe sagt:

    „Wir tun nichts, was wir nicht verantworten können.

    Was Exxon verantworten kann:

    In Indonesien
    ließ ExxonMobil seine Förderanlagen vom indonesischen Militärs schützen, obwohl von Amnesty International bekannt war, dass das indonesische Militär in Aceh fortlaufend schwerste Menschenrechtsverletzungen wie Folter und Mord an Zivilisten begeht.
    So soll sogar das örtliche Militär beim Ausheben von Massengräbern Bagger von ExxonMobil verwendet haben und bei Folterungen von Regimegegnern und Zivilisten Gebäude von ExxonMobil als Folterzentren benutzt haben.

    In Angola,
    für Exxon eines der künftigen Hauptfördergebiete, wurde mit dem Erdöl ein brutaler Bürgerkrieg finanziert. Die angolanische Regierung gab täglich eine Millionen US-Dollar für den Krieg aus – 90% davon stammt aus dem Ölgeschäft – während über 70% der Bevölkerung in absoluter Armut leben und mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen müssen. 30% der Kinder sterben bevor sie das 5. Lebensjahr erreichen an Unterernährung oder an einer vermeidbaren Krankheit. Ca. 2000 Kinder kämpfen im Krieg als Kindersoldaten – schon mit 13 Jahren!
    Auf massiven Druck von Menschenrechtsgruppen gab der Öl-Multi BP zu, dass er 111 Millionen US-Dollar Bestechungsgelder für die Bohrrechte in Angola bezahlt hat. Exxon und Texaco, die hier ebenfalls fördern, schweigen sich bis heute über ihre Korruption aus.

    In Kolumbien
    betreibt die Firma Intercor, eine 100%ige Tochter von ExxonMobil, das größte Kohlebergwerk Südamerikas: das Cerrejon Norte. Intercor selbst drohte den Einwohnern mit Zwangsumsiedlung, falls sie sich nicht freiwillig mit den viel zu geringen Entschädigungszahlungen zufrieden geben und ihr Land verlassen.

    Im Tschad,
    einem der ärmsten Länder der Welt -bekannt für Bürgerkrieg und Menschenrechtsverletzungen- wurden Ölvorkommen entdeckt. Eine 1000 km lange Pipeline soll von den 321 Bohrlöchern im Doba-Ölfeld quer durch Kamerun bis zur Atlantikküste führen. Sie wird quer durch das Lebensgebiet der Pygmäen verlaufen.
    Hier sollen 240.000 Barrel Öl pro Tag gefördert werden. In 25 Jahren soll der Tschad daran zwei Milliarden Dollar verdienen.

    Die Einnahmen, die der Tschad und Kamerun durch die Pipeline erzielen, sollen zu knapp 3/4 investiert werden in Gesundheitswesen, Infrastruktur, Schulen und Krankenhäuser. 4,5 Millionen US Dollar sind aber bereits heute von der korruptesten Regierung der Welt zum Waffenkauf missbraucht worden.

    Amnesty International berichtete immer wieder über massive Menschenrechtsverletzungen im Tschad: Kritiker des Pipeline Projekts wurden umgebracht. Bauern werden von ihrem Land vertrieben.

    Im künftigen Fördergebiet, dem Doba-Ölfeld,
    kam es 1998 zu einem bis heute nicht aufgeklärten Massaker vom tschadischen Militär an rund 200 Zivilisten.

    Im wüstenhaften Norden des Tschad
    kämpft die Regierung von Präsident Idriss Déby gegen Rebellen. Um Soldaten und Material zu transportieren hat Exxon der Regierung ein Flugzeug zur Verfügung gestellt!

    Umweltprobleme
    ergeben sich unter anderem durch die Zerstörung bislang unberührter Waldflächen und das Nachziehen von Zuwanderern über die durch die Pipelinetrasse geöffneten Gebiete.
    Speziell die Pygmäen sind durch das Einschleppen von Krankheiten bedroht. Wilderei ist ohnehin schon ein nicht zu kontrollierendes Problem in den Wäldern Kameruns, auch dieses wird sich durch die besseren Zugangsmöglichkeiten verschärfen.

    Im Falle eines Pipeline-Lecks
    wird die Trinkwasserversorgung und die Fischerei in weiten Gebieten unmöglich. Die Pipeline verläuft direkt an den großen Flüssen entlang!

    ExxonMobil fördert Menschenrechtsverletzungen

    ExxonMobil kollaboriert weltweit mit korrupten und diktatorischen Staaten.

    Quelle:
    http://www.greenpeace-aachen.de/archiv/energie/oel_esso.php

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