Pressespiegel 25. KW 2011

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Jun 252011
 

http://www.xtranews.de/2011/06/17/gruene-duisburg-walsum-fracking-ist-eine-grosse-gefahr/

Zudem „haben wir Gas im Überfluss“, meint Schmid auch mit Blick auf das Fracking. : http://nachrichten.rp-online.de/kultur/woher-kommt-der-strom-der-zukunft-1.1309033

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-verden/kirchlinteln/erdbeben-staerke-kirchlinteln-1229836.html?cmp=defrss

Zitat:

Wie der zuständige Fachbereichsleiter des seismologischen Zentralobservatoriums, Dr. Christian Bönnemann, gegenüber dieser Zeitung erläuterte, gebe es in der Region mehrere Erdgasfelder.

http://linksfraktion.de/positionspapiere/keine-erdgasfoerderung-kosten-trinkwassers-fracking-verbieten/

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:umbruch-bei-shell-und-bp-geschaeftsmodell-der-oelgiganten-ueberlebt-sich/60066943.html

Zitat:

Geschäftsmodell der Ölgiganten überlebt sich:

Die Öl- und Gasindustrie steht an einem Wendepunkt. Zunehmend knappe Ressourcen und die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien zwingen Konzerne wie Exxon Mobil, BP oder Shell, ihr mehr als 100 Jahre bewährtes Geschäftsmodell infrage zu stellen.

„Wenn es tatsächlich gelingt, weitere große Vorkommen in den USA zu finden und die Umweltprobleme in den Griff zu bekommen, kann unkonventionelles Gas auch in Europa eine feste Größe werden“, sagt der unabhängige Energieberater Karlheinz Bozem.

„Umweltministerium bestätigt BUND-Sorge“ http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/aktuell/data_anzeigen.php?dataid=86514

Exxon Mobile gibt Forderung nach und untersucht Trinkwasser auf mögliche giftige Chemikalien: http://www.ov-online.de/content/view/436001/84/

http://www.wa.de/nachrichten/kreis-unna/stadt-werne/bigg-sucht-mitstreiter-neue-aktionen-1292266.html

http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_coesfeld/ascheberg/1570849_2500_Unterschriften_gesammelt.html

Zitat:

Heike Wentland wohnte bis jetzt zwei dieser Veranstaltungen bei und ist von der Vorgehensweise des Energiekonzerns empört: „Aus den rund 300 eingesandten Fragen an das Unternehmen, haben die von Exxon Mobil bezahlten Wissenschaftler auf nur drei geantwortet“, schimpft die Herbernerin und setzt nach: „Nur auf das Bestreben von Bürgerinitiativen wie der unsrigen konnte nachgewiesen werden, dass das beim Fracking in Niedersachsen eingeleitete Wasser einen Chemikalienanteil von rund 15 Prozent aufweist. Die Energiekonzerne hatten behauptet der Anteil läge bei nur 0,1 Prozent.“

Landkreis Leer, Stopp der Gas-Bohrungen in Breinermoor gefordert:
Nur 2 Tage Frist? Informationsveranstaltung zur Erdgas-Bohrung „Höhnsmoor Z 1“:
Die „Aufsuchfläche“ ragt im unteren Möhnetal ins Stadtgebiet Warstein hinein:
Sonstiges:

In der letzten Woche (am 22.06.2011) haben der Verkehrs-, Wirtschafts- und Bauausschuss sowie der Ausschuss für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft des Kreises Steinfurt auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Stellungnahmen des Kreises zu Fortschreibung des Regionalplanes Münsterland beraten. In diesem Zusammenhang hat die Untere Wasserbehörde sich zum Wasser- und Landschaftsschutz geäußert: I_082_2011_Anlage_2_zur_IR_082-2011x Vielen Dank an Frau Hegerfeld-Reckert und Helmut Fehr für diese Information.

 

Strassburg: Unkonventionelle Gasförderung als Projekt der EU stoppen – Demo am 4. und 5. Juli

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Jun 232011
 

Mit Beginn der polnischen Ratspräsidentschaft soll die unkonventionelle Gasförderung den Status eines gemeinsamen Projektes der europäischen Union bekommen.

Polen erhofft sich davon eine größere Unabhängigkeit der europäischen Union von Gas-Importen und sinkende Gaspreise.

Doch solange die Risiken der unkonventionellen Gasförderung in Verbindung mit dem weltweit umstrittenen Hydraulic Fracturing Verfahren nicht bekannt sind, darf der Einsatz nicht voran getrieben werden.

Frankreich hat hier schon den wichtigen ersten Schritt gemacht und das Verfahren verboten. Alternative Fördermethoden soll der Vorrang gegeben werden. Das deutsche Bundesumweltministerium warnt vor den Gefahren von Hydraulic Fracturing für Mensch und Umwelt.

Die Demonstration soll alle EU Abgeordneten darauf aufmerksam machen, dass die Bürgerinnen und Bürger in Europa einen verantwortlichen Umgang mit diesem heiklen Thema erwarten. Industrieinteressen darf nicht unreflektiert nachgegeben werden.

Aus diesem Grund rufen wir alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, die Demonstrationen am 4. Juli 2011 von 14 bis 20 Uhr und am 5. Juli 2011 von 10 bis 14 Uhr vor dem europäischen Parlament in Strassburg zu unterstützen.

Die Initiativen zur unkonventionellen Gasförderung begrüßen diese Aktion unserer neuen Mitstreitenden aus dem Elsass und Baden-Württemberg.

Gemeinsam stoppen wir Fracking!

Jun 222011
 

Die Landtagsabgeordnete Wibke Brems aus NRW besucht momentan die USA um sich, neben anderen Energiethemen, über unkonventionellem Gas und das weltweit umstrittene Hydraulic Fracturing zu informieren.

In Ihrem Blog beschreibt sie den zweiten Tage der Shale Gas Tour

„Direkt im Anschluss trafen wir uns mit Amy Mall vom “Natural Resources Defense Council”. Bei diesem Gespräch stand nun das Thema Shale Gas und ihre Erfahrungen mit Explorations- und Bohrunternehmen im Fokus.

Das Kontrastprogramm erfolgte dann beim Mittagessen mit drei Vertretern von ExxonMobil, die zwar viel erzählten, bei direkten Nachfragen aber leider sehr unkonkret wurden.“

Organisiert wird die Reise von der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Gegensatz zur „Informationsreise“ der niedersächsischen Landesbehörde für Bergbau, Geologie und Energie im April 2011 sind keine „Türöffner“ des von ExxonMobil geführten Lobby Verbandes WEG mit dabei.

Jun 182011
 

Der Abbau von Schiefergas hat in der britischen Stadt Blackpool Erdbeben ausgelöst. Die Bohrfirma hat den Abbau vorübergehend eingestellt: http://bazonline.ch/wissen/technik/Bohrungen-fuer-Schiefergas-liessen-die-Erde-beben/story/15506069

Zitat:

Was auch dem Geologischen Amt auffiel, waren aber Zeitpunkt und Lokalität der beiden Beben. Sie fanden sich nämlich genau im Bereich einer örtlichen Schiefergasproduktionsanlage – dort, wo die Firma Cuadrilla Resources neuerdings, im ersten Unternehmen dieser Art in Grossbritannien, den Schieferschichten der Erdkruste für kommerzielle Zwecke Gas zu entziehen sucht.

Der BUND stellt dem Landkreis Rotenburg unangenehme Fragen: http://rotenburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmskgrotenburg/Allgemeines/s_lk_fracking.pdf

Zum Exxon-Dialogprozess: http://www.wirtschaft-aktuell.de/cms/region/nachrichten/frackingstatus.html?print=true

Zitat:

Doch genau an dieser Stelle liegt aus Sicht der Bohrgegner die Krux. „In dem angeblichen Dialog geht es nur um die Legitimierung des Frackings. Deswegen auch der Name ‚Prozess über die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Fracking-Technologie’. Die ausgewählten Wissenschaftler stellen nicht  infrage, ob die Fördertechnik überhaupt sinnvoll ist.

http://www.soester-anzeiger.de/nachrichten/kreis-soest/welver/naehert-sich-thema-fracking-1284447.html

Zitat:

Als Referent wird Jörn Krüger von der Interessengemeinschaft Nordwalde zu Gast sein. „Wir freuen uns, mit Jörn Krüger einen absoluten Experten auf dem Gebiet des Fracking bei uns begrüßen zu können“, so der Vorsitzende des Ortsvereins Heiko Kosche. „Wenn ich lese, welche Umweltschäden Fracking auslöst, dann hört für mich der Spaß absolut auf. Uns ist es wichtig, die Bürger zu informieren und zu motivieren, etwas gegen das Gasbohren zu unternehmen, bevor es zu spät ist.“

http://www.spd-rhade.de/index.php?nr=39000&menu=1

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/060/1706097.pdf

Von Jörn Krüger:

http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/06/17/bundesministerium-fuer-umwelt-sieht-jetzt-risiken-durch-unkonventionelle-gasfoerderung-in-verbindung-mit-fracking/

Zitat:

Hier zeigt sich das Problem einer fehlenden bundesweiten Regelung für den Umgang mit einer Hochrisikotechnologie, deren Folgen in weiten Teilen heute noch gar nicht abschätzbar sind. Der Hinweis des Bundes ist nach geltendem Recht nicht bindend, aber eine Empfehlung, die von den Bundesländern verstanden werden dürfte.

Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg dürften sich bestätigt fühlen, während in Niedersachsen – trotz der hohen finanziellen Einnahmen – eine Überprüfung der bestehenden Genehmigungspraxis anzuraten ist.

http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/06/16/exxonmobil-bestaetigt-chemikalienanteil-von-bis-zu-15-prozent-in-frack-fluessigkeit/

Zitat:

Das entspricht dem 150-fachen der von Prof. Reinicke im WEG Bericht genannten Wert, den unter anderem das Bundeswirtschafts- und Umweltministerium für seine Bewertung der Sicherheit des Verfahrens heranzog.

 

Bericht über den Exxon-Dialogprozess Teil 3 am 14.06.2011

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Jun 162011
 

Hier der Bericht von Heike Wentland über das „Arbeitstreffen der Akteure“ von Exxon am 14.06.2011 in Osnabrück. Frau Wentland ist die Vorsitzende der Bürgerinitiative BIST Herbern und war bei der Veranstaltung zugegen.

Am 14.06.2011 fand in Osnabrück ein erstes sogenanntes „Arbeitstreffen der Akteure“ als dritte Veranstaltung des Exxon-Dialogprozesses statt. Als Akteure waren in dort unter anderem vertreten: Die Bezirksregierung Arnsberg,  ein Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz Hannover, Vertreter der Landesämter für Bergbau, Energie und Geologie Hannover und Clausthal, die Industrie- und Handelskammer Westfalen Nord, Münster, diverse Wasserwerker, 16 Vertreter aus verschiedenen Gemeinden und Städten und natürlich Exxon Mobil.

Inhaltlich wurden ausführlich die Unsicherheiten der Risikoberechnungen dargelegt und deutlich betont, dass jedes Modell ein Modell sei und nicht die Realität!!! Auch die Unsicherheit der Eingangsdaten war Thema und das Fehlerpotential in der Bewertung der Ergebnisse wurde angerissen.

Da niemand im Raum das Programm des wissenschaftlichen Arbeitskreises für diesen Tag im Voraus kannte und somit eine Vorbereitung nicht möglich war, war eine wirkliche Diskussion so ad hoc aus dem Publikum thematisch nicht möglich und fand damit auch nicht wirklich statt.

Im Raum stand die Absurdität dieser Art von Vorgehensweise überhaupt. Als wollten sich Prof. Borchard und sein Team schon jetzt dafür entschuldigen, wenn am Ende ziemlich kleine Risiken für die Umwelt und damit auch für die Menschen berechnet würden. Wissenschaftler könnten ja nur mit dem rechnen und arbeiten, was ihnen zur Verfügung stehe!

Die Krönung am Ende war die Bitte von Prof. Borchard an die Wasserverbände und -werker, doch geologische Daten zur Verfügung zu stellen! Ein besonnener Vertreter der Befragten (aus NRW stammend) beantwortete diese Bitte mit einem eindeutigen Nein, da diese Daten am Ende noch dazu beitragen dürften, auch noch in Wasserschutzgebieten bohren zu dürfen.  Ein Vertreter aus Niedersachsen war selbstverständlich bereit,  Daten zur Verfügung stellen!

Natürlich war von Exxon Mobil, wie bei der letzten Veranstaltung auch, kein einziger Laut zu hören. Bei der letzten Veranstaltung wurden die vier Vertreter von Exxon aufgefordert, sich doch mal zu erheben und sich damit wenigstens zu zeigen, was am 14.6.11 aber auch noch weggelassen wurde.

Eine fein durchdachte und manipulierte Vorgehensweise, die nach außen sauber und unangreifbar erscheint, in Wahrheit aber eine Zumutung für jeden geradlinig denkenden Menschen ist.

Autorin: Heike Wentland, http://www.bist-herbern.de

Exxon-Karikatur

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Jun 152011
 

Ein Bild sagt mehr aus als tausend Worte.

Diese Karikatur von Arndt Zinkant ist am 15.06.2011 unter dem Artikel „Erdgassuche: Fachleute wollen Grundlagenforschung betreiben“ in den „Westfälischen Nachrichten“ erschienen und beschreibt den Umgang von Exxon mit uns Bürgern sehr treffend.

Hier lesen Sie dazu den kompletten Artikel

Zitat:

Der Konzern rief den Kreis ins Leben, weil er vom öffentlichen Proteststurm kalt erwischt wurde. „Es war eine Reaktion auf den Widerstand“, sagt auch Borchardt. Die Experten würden, so das mutmaßliche Kalkül, den Kritikern kraft ihrer Kompetenz den Wind aus den Segeln nehmen. Auf die Macht des Arguments und die Kraft rationaler Entscheidungen vertraut auch Dietrich Borchardt.

Nur tickt die öffentliche Wahrnehmung anders. Hier regiert auch das Bauchgefühl. Und wie sensibel, zur Not auch wetterwendisch die Politik auf Sorgen und Vorbehalte reagiert, zeigte jüngst das deutsche Atomkraft-Aus.