Jun 152011
 

Ein Bild sagt mehr aus als tausend Worte.

Diese Karikatur von Arndt Zinkant ist am 15.06.2011 unter dem Artikel „Erdgassuche: Fachleute wollen Grundlagenforschung betreiben“ in den „Westfälischen Nachrichten“ erschienen und beschreibt den Umgang von Exxon mit uns Bürgern sehr treffend.

Hier lesen Sie dazu den kompletten Artikel

Zitat:

Der Konzern rief den Kreis ins Leben, weil er vom öffentlichen Proteststurm kalt erwischt wurde. „Es war eine Reaktion auf den Widerstand“, sagt auch Borchardt. Die Experten würden, so das mutmaßliche Kalkül, den Kritikern kraft ihrer Kompetenz den Wind aus den Segeln nehmen. Auf die Macht des Arguments und die Kraft rationaler Entscheidungen vertraut auch Dietrich Borchardt.

Nur tickt die öffentliche Wahrnehmung anders. Hier regiert auch das Bauchgefühl. Und wie sensibel, zur Not auch wetterwendisch die Politik auf Sorgen und Vorbehalte reagiert, zeigte jüngst das deutsche Atomkraft-Aus.

  Eine Antwort zu “Exxon-Karikatur”

  1. Wir wollen Grundlagenforschung, von und mit „neutralen Experten“, die wir “aus der Firmenkasse mit einer Million Euro bezahlen“, sagt Exxon. Aus purer Wohltätigkeit und Liebe zur Menschheit… frage ich mich.

    Das ist der dickste Brüller, der mir in meinen 63 Lebensjahren untergejubelt werden sollte!!!

    Ja… wer betreibt den Millionen von Fracking-Bohrlöchern in Amerika? Gibt es in USA etwa keine Exxon-Fracking-Bohrlöcher?

    Bohrt Exxon in USA etwa unkontrolliert, hemmungslos und blind links einfach drauf los?

    Gibt es in USA keine von der Gas-Lobby unabhängigen Exxon “genehmen Experten“? Ist Grundlagenforschung am US Exxon-Fracking-Bohrloch etwa verboten?

    Ich denke, Exxon hat panische Angst vor Fracking-Grundlagenforschung in Amerika, weil…(!)… Exxon damit die gerichtsfeste Beweisführung für Fracking-Geschädigte US-Bürger finanziert.
    Und so menschenfreundlich ist Exxon nun auch wieder nicht.

    Wir tun nichts, was wir nicht verantworten können… sagt Exxon – stimmt, denke ich.

    Fracking-Grundlagenforschung scheint in USA aus Sicht der Gas-Lobby tatsächlich nicht verantwortbar zu sein.

    „Wir werden uns dem Votum der Fachleute beugen, unabhängig davon, ob sie sich für oder gegen die Erdgassuche aussprechen“ sagt Exxon-Europa-Chef Gernot Kalkoffen.

    Klar, Exxon setzt darauf, dass die (bezahlten) Experten Kraft ihrer Kompetenz die Kritiker schach-matt setzen werden.

    Aus Amerika wissen wir, wie groß “Spendierhosen“ der Energie-Multis sein können, was diese bewirken und…
    das weiß auch Exxon-Chef Kalkoffen.

    Alles hat (s)einen Preis, das gilt (natürlich) auch für ein Exxon-Fracking-Votum in Deutschland.

    Du darfst – wenn du deinen TOP-JOB behalten willst – unter keinen Umständen das Konzerninteresse zur Disposition stellen! Das lernt jeder angehende Manager schon im Grundkurs und das hat auch Exxon-Europa-Chef Gernot Kalkoffen bestimmt noch nicht vergessen.

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