Aug 262011
 

Heute haben wir einen Beitrag von Dr.-Ing. Axel Preusse  aus der Zeitschrift „Marktscheidewesen“ erhalten.  Im Artikel greift er uns, wie zuvor in einem Interview mit den Ruhrnachrichten, an.  Auszug:

Ähnliches beobachtet man im Bereich der Erschließung der sogenannten Gasvorkommen in NRW. Eine grundsätzlich positive Bewertung dieser heimischen Energieform…ist sehr schnell mit persönlichen Verunglimpfungen eines Befürworters in eigens eingerichteten Foren, die der Verhinderung solcher Technologien  dienen, verbunden. Hochschulprofessoren, die auf diesem Gebiet mit Mitteln der Industrie forschen, gelten als nicht unabhängig. Absolventen, die von der Industrie unterstützt werden ebenfalls.Vom allgemeinen Tenor in diesen Foren abweichende Zuschriften werden gar nicht erst zugelassen, so dass eine Berichterstattung ausschließlich einseitig erfolgt.

Zur Klarstellung:

  1.  Wir sind kein Forum, wollen es auch nicht sein.
  2. Wir sind keine Fachmänner, können es auch nicht sein.
  3. Auf unserer Website www.gegen-gasbohren.de und unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/StoppFracking werden Berichte veröffentlicht, die sich kritisch mit dem Thema Fracking auseinandersetzten.
  4. Wir haben „kleine“ Skandale aufdecken können, Berichte von Unfällen aus den USA dokumentiert, die es laut Exxon eigentlich nicht gibt und erreicht, dass wir Bürger im Genehmigungsverfahren beteiligt werden.
  5. Unserem Denken haben sich zahlreiche Gruppierungen angeschlossen. Das geht von Umweltverbänden, Kirchenkreisen über Wasserversorgern, Brauereien bis hin zu zahlreichen Politikern aller Parteien.
Ende

Zur Person  Dr.-Ing. Axel Preusse  finden Sie hier einen interessanten Beitrag.

 

Auszug:

Wie unabhängig ist ein Wissenschaftler, dessen früherer Arbeitgeber, die Ruhrkohle AG, 85 Quadratkilometer von Nordrhein-Westfalen für die unkonventionelle Gasförderung reserviert hat? Wie unabhängig ist er, wenn die Auftraggeber der Studie zur unkonventionellen Gasförderung, an der er seit 2007 arbeitet, Minegas GmbH und Mingas Power heißen, und zusammen 105 Quadratkilometer für Aufsuchungen bereits besitzen und weitere 177 Quadratkilomenter beantragt haben? Wie unabhängig ist ein Wissenschaftler, der bei einer Universität ausgebildet wurde, die seit Jahrzehnten von einem gasfördernden Konzern unterstützt wird und deren Absolventen anschließend in diesem Bereich beschäftigt werden? Wie unabhängig ist ein Wissenschaftler, dessen Frau Geschäftsführerin eines Unternehmens für Lagerstättenmanagement ist, welches seinen Umsatz vorwiegend mit Unternehmen aus dem Kohle- und Gasabbau machen dürfte?

 

 

  Eine Antwort zu “Da hat sich aber einer ausgeheult!”

  1. Wir empfehlen Herrn Prof. Dr. Axel Preuße entspannt zu beiben und einen Versuch zu unternehmen, einmal nicht die Themen der Bergbaubetreiber zu besetzen, sondern die vielen noch nicht beackerten Problemfelder der Bürger und der Bürgerinitiativen mit dem Bergbau wissenschaftlich zu untersuchen.
    Ein Institut mit ausschließlich exelenten Bergbauverbindnungen muß damit rechnen, in der öffentlichen Wahrnehmung nicht ernst genommen zu werden.

    Sehr gehrter Herr Prof. Dr. Preuße,
    Ihr hier zitierter Beitrag zeigt viel Hilflosigkeit mit dem Umgang von berechtigten Bürgersorgen und beschädigt nach unserer Einschätzung das Ansehen angeblich unabhängiger Hochschulen unseres Landes.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Immkeus
    1. Vorsitzender Netzwerk Bergbaugeschädigter

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