Jan 232012
 

Nun ist der Zeitplan beschlossene Sache. Im Weinviertel sollen im Sommer 2013 Probebohrungen durchgeführt werden. Dem Konzern steht ein heftiger Widerstand von Teilen der Bevölkerung entgehen. Deshalb versucht man sich als “sauberer Gasförderer” darzustellen. Das vom Konzern favorisierte spezielle Verfahren soll ganz ohne Chemie auskommen. Mit UV Licht will man schädliche Bakterien abtöten, statt wassergefährdender Chemikalien werde man Maisstärke und Sand einsetzen. Letztendlich muss ein großer Teil des Wasser – egal ob Frackwasser oder Lagerstättenwasser – aber wieder an die Oberfläche, damit das Gas überhaupt gefördert werden kann. Spätestens dann stellt sich erneut die Frage nach der Entsorgung. Übrig bleiben in jedem Fall die bei jeder Filterung anfallenden Stoffe wie Quecksilber, Arsen, Blei, Radium-226 und die teils krebserregenden Kohlenwasserstoffe wie Benzol.

 

Quelle:
OMV will Mega-Gasvorrat im Weinviertel ab 2020 fördern.

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