Jan 262012
 

Wie die NOZ berichtet, haben mehrere Arbeiter der Firma ExxonMobil berichtet, dass  während der Probebohrung im  Herbst 2010 giftige Chemikalien angefallen seien, die die Firma per Lastwagen zu einer Spezialdeponie gebracht habe. Dabei sei auch der Abtransport der Chemikalien angesprochen worden. …Ralf Seiger vom Fachkommissariat für Umwelt bei der Polizeiinspektion Osnabrück hat nach dem Hinweis aus Bad Laer Vorermittlungen aufgenommen, ob überhaupt ein Straftatbestand vorliegt.

Der ist unter anderem davon abhängig, welche Stoffe Exxon bei seinen Erkundungsbohrungen in den Boden gebracht und wieder abgepumpt hat und ob die Verwendung dieser Stoffe vom Bergamt genehmigt wurde. „Es geht bisher um keine Straftat“, so Seiger. „Wir klopfen lediglich ab, ob bei der Probebohrung von Exxon Mobil in Bad Laer alles korrekt abgelaufen ist.“

Die Pressesprecherin des Unternehmens in Hannover, Rita Westendorf-Lahouse, erklärte auf Anfrage, dass die in Bad Laer eingesetzte Bohrspülung keine giftigen Substanzen enthalten habe. Dass Bohrspülungen nach ihrem Einbringen in den Boden und dem späteren Abpumpen über zugelassene Firmen entsorgt würden, sei üblich und Inhalt des Genehmigungsverfahrens.

In Bad Laer sei lediglich das auf dem Bohrplatz angefallene Regenwasser mit Tanklastwagen abgefahren worden, so Westendorf-Lahouse. Seit Mitte Dezember werde dieses Regenwasser entsprechend einer behördlichen Erlaubnis, die im Einvernehmen mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Osnabrück erteilt worden sei, über eine neu gebaute Entwässerungsleitung abgeleitet.

Quelle:
„Nur Regenwasser abgefahren“ – Lokale Nachrichten, Bilder und mehr aus und für Bad Laer | noz.de.

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