Jan 302012
 

Am Bodensee komme durch die Art der Gesteinsschichten nur die „unkonventionelle Gasförderung“ in Frage, das sogenannte „Fracking“ siehe Infokasten. Im Gegensatz zu seiner Heimat, in der die Initiative die Entwicklung bisher aufhalten konnte, sei dieses Verfahren in Niedersachsen schon weit verbreitet. Damit auch die Probleme, obwohl sie noch weit von den Ausmaßen entfernt seien, wie sie in den USA bereits auftauchten. Neben den direkten Gefährdungen durch den Druck und die eingesetzten Chemikalien seien vor allem ungeeignete Ablaufleitungen für das Lagerstättenwasser für Umweltschäden verantwortlich. So seien in Niedersachsen entlang der Leitungen Äcker verseucht, weil die benutzten PE-Leitungen nicht benzoldicht seien.Besondere Kritik übte Krüger an der Gesetzeslage und an der Praxis der Behörden: „Das aus preußischen Wurzeln stammende Bergrecht lässt den kommunalen Gremien kaum Rechte.“ Und: „Viele Behörden benutzen das Infomaterial der Lobbyisten als offizielles Material.“ Eine rege Diskussion im Anschluss, zu der vor allem Roland Schick vom Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung BWV aus Sipplingen, regionale Details beisteuern konnte, machte deutlich, dass unter den Besuchern des Vortrags die Angst groß war und sie durchaus Bedarf erkennen, selbst eine Interessensgruppe wie im Münsterland zu gründen.

Quelle:
Besorgte Bürger informieren sich zum Thema Gasförderung am See | SÜDKURIER Online.

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