Feb 172012
 

Prof. Hans Mehlhorn vom Zweckverband Bodensee Wasserversorgung hält unkonventionelle Gasförderung für wasserwirtschaftlich nicht vertretbar. Am Bodensee wollen bislang zwei Unternehmen nach Schiefergas bohren.

Die Erkundung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas ist wasserwirtschaftlich nicht vertretbar, solange die Risiken nicht hinreichend geklärt und geeignete Maßnahmen zur Risikobeherrschung nicht verfügbar sind. Das sagte Prof. Hans Mehlhorn, der technische Geschäftsführer des Zweckverbandes Bodensee-Wasserversorgung BWV, gestern auf dem 26. Trinkwasserkolloquium der Universität Stuttgart. Auf jeden Fall fordere die Wasserwirtschaft, der Trinkwasserversorgung unbedingten Vorrang einzuräumen.

Quelle:
„Fracking wasserwirtschaftlich nicht vertretbar“ | EUWID Wasser und Abwasser.

Kommentare sind derzeit nicht möglich.