Feb 202012
 

Für Umweltverbände und Anwohner in den betroffenen Gebieten ein rotes Tuch. Sie befürchten Umweltschäden, sinkende Immobilienpreise, Erdbebengefahr und fordern noch vor der ersten Probebohrung eine Umweltverträglichkeitsprüfung UVP sowie mehr Beteiligungsrechte für Bürger und Kommunen.

„Wir sind nicht grundsätzlich gegen Erdgas, sondern für eine umweltfreundliche Förderung“, sagte Markus Rolink von der Interessengemeinschaft Schönes Lünne. Derzeit würden aber die Gesetze fehlen, die dies garantieren. Das bislang für die Förderung geltende Bergrecht müsse deshalb ins Umweltrecht integriert werden. Eine öffentliche Beteiligung ist aber bei Projekten unter Tage schwierig, so Rechtsanwalt Hartmut Gaßner. Es sei im Vorfeld kaum möglich, die Ausmaße der Vorhaben zu benennen.

Quelle:
Gasbohrungen Etzel: Kein Verzicht auf Chemikalien – NWZonline.de.

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