Feb 272012
 

Die Stadt Iburg fordert obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfungen, grundsätzliche Beteiligung der Wasserbehörden und Verzicht auf Fracking in sensiblen Bereichen.

Der Initiative gegen das Fracking-Verfahren bei der Erdgasförderung hat sich auch der Bad Iburger Rat angeschlossen. Einstimmig wurde eine entsprechende Resolution verabschiedet, um „den berechtigten Sorgen der Bürger“ Rechnung zu tragen. Wegen der ungeklärten Risiken will auch die Stadt Bad Iburg gemeinsam mit dem Landkreis und den betroffenen Kommunen darauf hinwirken, im Bergrecht zu verankern, Fracking in sensiblen Bereichen zu verbieten, eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung einzuführen und die zuständigen Wasserbehörden grundsätzlich zu beteiligen. Eine unkonventionelle Förderung und der Einsatz der heutigen Fracking-Technologie werden abgelehnt. Der Landkreis als zuständige Untere Wasserbehörde soll in Wasserschutzgebieten den beabsichtigten Bohrungen eine generelle Absage erteilen.

Quelle:
Bad Iburg gegen umstrittene Fracking-Methode – Lokale Nachrichten, Videos, Bilder und mehr aus und für Bad Iburg | noz.de.

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