Mrz 302012
 

Transparenz und Offenheit scheinen bei der Erdgasindustrie im Allgemeinen wenig verbreitet zu sein!

Der Energiekonzern Total hat bereits mehr als einen Monat vor Bekanntwerden des Gaslecks an seiner «Elgin»-Plattform Probleme bei der Gasförderung in der betroffenen Bohrung festgestellt. Am 25. Februar seien zum ersten Mal Druckschwankungen festgestellt worden, sagte Management-Direktor Philipe Guys am Freitag in Aberdeen. Von da an bis zum Verlassen der Plattform am vergangenen Sonntag sei versucht worden, die Probleme unter Kontrolle zu bekommen. Die Ursache für die Problematik sei derzeit nicht klar. «Zurzeit gibt es keine Anzeichen für menschliches Versagen», sagte Guys.

Quelle:
Total wusste bereits am 25. Februar von Problemen an Gasbohrung | EUROPE ONLINE.

Mrz 302012
 

Foto: Photographer: Walter J. Pilsak, Waldsassen, Germany *GFDL

Wenn dort etwas hineinkommt, was von Natur aus nicht reingehört, dreht man uns den Schlüssel um!“, mahnt Dirk Lütvogt, Inhaber der Auburg-Quelle in Wagenfeld 120 Mitarbeiter, 80 Millionen Liter Jahresumsatz an Mineralwasser und Erfrischungsgetränken. Seine Quelle ist direkt betroffen, weil das Unternehmen Exxon Mobile unter dem Wagenfelder Ortsteil Ströhen per Fracking nach Erdgas suchen will. Das alarmiert in höchstem Maße auch die Verantwortlichen des Weyher Mineralbrunnens 73 Kilometer von Wagenfeld entfernt und Vilsa-Brunnen 50 Kilometer. Die drei Mineralwasser-Unternehmen beschäftigen zusammengerechnet 560 Mitarbeiter und vermarkten unter dem Strich pro Jahr 670 Millionen Liter Mineralwasser und Erfrischungsgetränke – eine beachtliche wirtschaftliche Größe im Landkreis Diepholz.

Quelle:
Mineralbrunnen-Betreiber in großer Sorge – Landkreis Diepholz – Lkr. Diepholz – Lokales – Kreiszeitung.

Mrz 302012
 

Die WN berichten heute über unsere neue Kampagne. WEDER HIER NOCH ANDERSWO. Lesenswert.

Wäre der Scheddebrock ein Fußballfeld, könnte sich der Energiekonzern Exxon Mobil schon davonschleichen, bevor er den Platz überhaupt betreten hat. Anders jedenfalls sind die roten Hände nicht zu deuten, die die „Interessengemeinschaft gegen Gasbohren“ IGGG dem Konzern zeigen will. Die Initiatoren hoffen, dass bald möglichst viele dieser dekorativen Symbole aus Metall Gärten in Nordwalde und Umgebung zieren.Mit dieser Kampagne reagiert die IGGG auf Exxons im Januar geänderten Antrag zur Entnahme von Bohrkernen, den das Unternehmen bei der Bezirksregierung in Arnsberg gestellt hat. Anders als der Konzern selbst gehen die Genehmigungsbehörde in Arnsberg und auch der Kreis Steinfurt als Untere Wasserbehörde laut IGGG davon aus, dass hierzu zusätzlich eine wasserrechtliche Erlaubnis erteilt werden muss.

Quelle:
Rote Hände für Exxon : „Interessengemeinschaft gegen Gasbohren“ IGGG startet neue Kampagne – Nordwalde – Westfälische Nachrichten.

Mrz 292012
 

Aus Anlass der in Bad Laer durchgeführten Explorationsbohrung und der sich daraus eventuell zukünftig ergebenden Anträge auf eine Erdgasförderung durch die Fa. ExxonMobil hat der Rat der Gemeinde Bad Laer wegen einer möglichen Gefährdung von Grund und Boden, des Grund- und Trinkwassers und der örtlichen Solevorkommen erhebliche Bedenken gegen Fracking-Maßnahmen in der Region geäußert.

Von vielen Bürgerinnen und Bürgern wurden gleichlautende Bedenken an die Gemeinde Bad Laer herangetragen. Vor Ort hat sich zwischenzeitlich die Bürgerinitiative „IG Gegen Gasbohrungen Bad Laer“ gegründet, die sich um Umweltfragen sorgt und Position gegen eine eventuelle Gasförderung bezieht.

Die Gemeinde Bad Laer lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Mittwoch, 11. April, 19 Uhr, Gaststätte Plengemeyer, Glandorfer Straße 27, ein.

Nach Einleitung durch einen Referenten der Bürgerinitiative „IG Gegen Gasbohrungen Bad Laer“ erläutert das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie den Ablauf eines bergrechtlichen Genehmigungsverfahrens in Zusammenhang mit der Aufsuchung von Erdgas.

Im Anschluss stehen die Referenten für eine offene Diskussion zur Verfügung.

Quelle:
Erdgasbohrung: Bad Laer lädt ein – Lokale Nachrichten, Bilder und mehr aus und für Bad Laer | noz.de.

Mrz 292012
 

Diese Überschrift hätte man nicht unbedingt von der WELT erwartet, aber recht haben sie.

Während E.on oder RWE anfangen, die Energiewende mitzugehen, bleiben Ölkonzerne in der Vergangenheit stehen. Sie nutzen Gewinne zu immer neuen Förderinvestitionen. Die Zukunft sieht aber anders aus. Das schottische Dorf Elgin wird wohl zu trauriger Berühmtheit gelangen. Nach ihm ist die Bohrinsel des französischen Konzerns Total benannt, auf der Erdgas in nicht bekannten Mengen ausströmt.Niemand weiß, ob der Schaden rasch behoben werden kann oder ob die Welt über Wochen Zuschauer einer Umweltkatastrophe sein wird wie zuletzt bei der BP-Plattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko.

….

Den Firmen scheint ihr Ansehen egal zu sein. Anstatt die Rekordgewinne aus dem Ölgeschäft in die Erforschung erneuerbarer Energien zu stecken, gehen sie einen anderen Weg. Exxon etwa macht keinen Hehl daraus, dass der größte Ölkonzern der Welt nur in der Förderung seine Aufgabe sieht. BP versuchte zwar, sich ein grünes Image zu geben – ist aber in Deutschland aus der Solarenergie ausgestiegen.

Quelle:
„Bohrloch der Hölle“: Den großen Ölkonzernen ist ihr Ansehen egal – Nachrichten Debatte – Kommentare – WELT ONLINE.

Mrz 292012
 

SPÖ gegen Fracking

Breite Unterstützung bei ÖVP und Grünen findet das Aufbegehren der SPÖ gegen das so genannte „Fracking“ im süddeutschen Raum, welches massive gesundheitliche Risiken birgt.

Durch die steigenden Energiepreise werden unkonventionelle Methoden zur Gewinnung von fossilen Brennstoffen zunehmend rentabler. Dazu gehört auch die Förderung von so genanntem Schiefergas.

Mit der umstrittenen Methode des „Fracking“ werden diese Gase gewonnen. Dabei wird die Förderung von Bodenschätzen, wie etwa Schiefergas, mittels einer mehrere hundert bzw. tausend Meter in den Boden gepressten Flüssigkeitsmischung bezeichnet. Die Flüssigkeit erweitert die Mikrorisse des Gesteins, um vorhandenes Gas freizusetzen. Damit die Risse sich nicht durch den Gebirgsdruck wieder schließen, wird das in den Boden gepresste Wasser mit einer chemikalischen Stützmittelflüssigkeit („Fractfluid“) angereichert. Dadurch kann es zu einer Verseuchung des Grundwassers kommen.

„Dass eine mögliche gesundheitliche Gefährdung gegeben ist, belegen diverse Expertisen, die zum Thema „Fracking“ im süddeutschen Raum gemacht wurden. Und obwohl es naturgemäß auch kontroverse Stellungnahmen gibt, darf dieses Risiko nicht leichtfertig in Kauf genommen werden“, findet SPÖ-Clubobmann Michael Ritsch.

Das völlig schräge Verhalten der FPÖ, die das Ansinnen trotzdem nicht unterstützen will und zu den bestehenden unzähligen Expertisen noch weitere Expertenmeinungen einholen möchte, kann deshalb sonst niemand nachvollziehen. Dies würde das Ganze unnötig in die Länge ziehen, findet Michael Ritsch.

Quelle:
SPÖ gegen „Fracking“ – fast alle Parteien ziehen mit.