Mrz 082012
 

Die Stadtverwaltung hat erhebliche Bedenken gegen die geplante Förderung von Erdgas auf Voerder Gebiet angemeldet. Die Bereiche sind zu dicht besiedelt, Bergsenkungen könnten den Hochwasserschutz gefährden.

Ein Firmenzusammenschluss, bestehend aus der Düsseldorfer Thyssen Vermögensverwaltung und der in Bochum ansässigen Patentverwertungsgesellschaft für Lagerstätten, Geologie und Bergschäden, will in Voerde Erdgasvorkommen erkunden und den Energieträger dann auch gewinnen. Gegen dieses Vorhaben hat die Kommune bereits im vergangenen Jahr erhebliche Bedenken angemeldet, da damals das so genannte Fracking-Verfahren angewendet werden sollte. Dabei wird das Gebirge durch Einpressen eines Sand-Wasser-Chemikalien-Gemisches aufgelockert, um die Durchgängigkeit von Gas zu verbessern. Nun hat das Unternehmen seinen Antrag überarbeitet und erklärt, auf das Fracking verzichten zu wollen. Die Stadt Voerde hält jedoch an ihren grundlegenden Bedenken fest und hat sie der Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Genehmigungsbehörde in einer vorläufigen Stellungnahme im Detail erläutert.

Quelle:
Voerde: Voerde gegen Gas-Förderung | RP ONLINE.

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