Mrz 212012
 

Nein, Frank Augsten befürchtet nicht, dass in Thüringen demnächst Flammen aus dem Wasserhahn schlagen. Dafür seien die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland zu hoch, ist der Grünen-Landtagsabgeordnete überzeugt. Derartige Videos, in denen zu sehen ist, wie Menschen ihr Leitungswasser mit einem Feuerzeug entzünden, kursieren zwar bereits im Internet – allerdings stammen die Aufnahmen aus den USA. Doch das so genannte Fracking, um das es dabei geht, sorgt inzwischen auch im Freistaat für Sorge, weil durch diese Technik giftige Chemikalien ins Erdreich gelangen könnten, wie Umweltschützer kritisieren.Im vergangenen Monat hatte der kanadische Konzern BNK seine Pläne für die Erdgassuche in Thüringen präzisiert. Das Unternehmen hat sich im nördlichen Landesteil drei große Areale mit einer Gesamtfläche von 5000 Quadratkilometern gesichert. Noch in diesem Jahr sollen die geologischen Vorarbeiten beginnen. Erste Erkundungsbohrungen seien für 2014 geplant. Im günstigen Fall Ende 2016 könne Erdgas gefördert werden wir berichteten.Um an die Gas führenden Schichten zu kommen, müssen Grundwasserleiter durchbohrt werden. Unten im dichten Schiefergestein werden die Bohrungen abgelenkt und Wasser sowie Chemikalien eingepresst, um Risse zu erzeugen.

Quelle:
Fracking: Grünen fordern Umweltverträglichkeitsprüfung – otz.de.

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