Apr 022012
 

„Die BNK macht noch gar nichts“, betont Unternehmensrepräsentant Dieter Wehmeyer von der BNK Deutschland. Vermutete Probebohrungen bei Heiligendorf gehen nicht aufs Konto der BNK: „Vor 2014 bohren wir nicht.“

Wo genau die Firma Probebohrungen vornimmt, steht frühestens im Sommer 2013 fest. Zurzeit wertet die BNK geologische Altdaten aus Lehre sowie aus Teilen von Velpke und Wolfsburg aus. Daraus errechnet sie so genannte Seismik-Linien, mit denen sie einen Betriebsplan erarbeitet.

Sofern das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) den genehmigt und die Landbesitzer zustimmen, fahren im Herbst/Winter besondere Trucks diese Seismik-Linien entlang. Die Trucks bestimmen mit Schallwellen den Untergrund und finden so heraus, wo sich ab 2014 Probebohrungen lohnen. Wehmeyer: „Wir vermuten, dass das Potential groß ist.“

Im Betriebsplan enthalten seien Maßnahmen, mit denen die BNK ihre Bohr-Flächen in den Urzustand zurückbringt. Und die BNK hat bereits damit begonnen, intensive Aufklärungsgespräche zu führen.

Die Fracking-Methode zur Erdgas-Gewinnung werde in Niedersachsen seit den 70-er Jahren angewandt, sagt Klaus Söntgerath von der LBEG: „Umweltschäden sind uns nicht bekannt.“ Allerdings gebe es erst einen Fall von Schiefergas-Gewinnung durch Fracking. Söntgerath betont: „Wir fällen über jede einzelne Maßnahme eine Entscheidung.“

Quelle:
Umstrittenes Fracking: Bohren nicht vor 2014 Velpke/Lehre Wolfsburg Wolfsburg / WAZ/AZ-online.de.

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