Mai 312012
 

In Köln sind auf einer Shell Raffinerie 846 Tonnen Flugbenzin ausgetreten. 846 Tonnen Flugbenzin, dass sind ca. 1.057.000 l Kerosin und diese sollen nur eine Fläche von 120 qm verseucht haben. Wie so oft in der Erdölindustrie, durfte sich Shell den Gutachter (im Einvernehmen mit der Bez. Köln) selber aussuchen. Das kennen wir ja schon. Kontrolle sieht auch hier, anders aus!

Dem WDR sagte Shell, die Umwelt sei nicht gefährdet, da Öl leichter als Wasser ist und sich daher nicht vermische. Trinkwasser-Einzugsgebiete seien durch die Verseuchung ohnehin nicht berührt. Die Sanierung des Gebietes sei jedoch sehr aufwendig. Wie lange sie dauern werde, sei noch nicht absehbar. Die Bezirksregierung Köln zeigte sich dem WDR gegenüber überrascht über die ausgelaufene Menge Flugbenzin. Genauere Aussagen über die heute veröffentlichten Zahlen wollte man allerdings nicht machen, so Sprecher Oliver Moritz. „Wir sind noch mitten in der Prüfung drin“, sagte er WDR.de.Der Gutachter sei von der Bezirksregierung und Shell gemeinsam eingesetzt, Shell trage als Verursacher die Kosten des Verfahrens. Mit seiner Untersuchung stehe der von Moritz als unabhängig bezeichnete Gutachter erst am Anfang. Neben dem Schadensumfang, der am Mittwoch bekannt wurde, soll er auch die Schadensursache, die grundsätzliche technische Beschaffenheit des Werks sowie Vorschläge zur Schadensbehebung liefern. Dass Shell sich entschlossen hatte, den ermittelten Schadensumfang bereits in einem frühen Stadium der Ermittlungen bekannt zu geben, sei, laut Moritz, der „offensiven und transparenten Informationspolitik des Unternehmens“ geschuldet.

Quelle:
Shell-Raffinerie in Köln-Wesseling – Panorama – WDR.de.

Mai 312012
 

Auf einer Informationsveranstaltung der Bomlitzer CDU waren sich Fachleute, Umweltschützer und Politiker einig, dass Trinkwasserschutz vor wirtschaftlichem Profit kommen muss. Zahlreiche Vertreter der Trinkwasserwirtschaft und ihres Dachverbandes, Vertreter von Bürgerinitiativen aus dem Nachbarkreis Rotenburg sowie die CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Axel Miesner, energiepolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, diskutierten sachlich und kompetent.Nach Aussagen von Diplom-Ingenieur Carsten Hauschild von der Bürgerinitiative „No-Fracking Völkersen“ geht die Gefahr für die Trinkwassergewinnung von zwei Punkten aus. Schon bei normalen Erdgasbohrungen entstehe kontaminiertes Lagerstättenwasser. Dies geschehe durch natürlich im Erdinnern vorkommende Benzole. Beim Fracking würden schon der Bohrflüssigkeit und dem Presswasser chemische Substanzen und toxische Stoffe zugesetzt. Das kontaminierte Lagerstättenwasser werde aufgefangen und an anderer Stelle wieder in gut 1000 Metern Tiefe im Erdboden verpresst.

Quelle:
Trinkwasserschutz kommt vor Profit – Walsrode – Lkr. Heidekreis – Lokales – Kreiszeitung.

Mai 302012
 

Hallo Leute, hat jemand Kontakte zu Frackaktivisten in Italien. Es ist möglich, dass die letzten Erdbeben durch Frackingmaßnahmen begünstigt wurden. Zumindest zeigt ein Video eine Frackingbohrstelle in Norditalien.

 

Sie pumpen mit extrem Druck noch extremer giftige Flüssigkeiten tief in die Erde.
Danach löst sich Erdgas aus dem Gestein. Das ganze Gestein wird total aufgesprengt.
Immer wieder gibt es in Folge davon kleinere Erdbeben.
Es ist ebenso ungeklärt, ob es diesen extrem giftigen Chemikalien nicht doch gelingt auf zu steigen in das Grundwasser.
Jetzt steht Italien im Verdacht seine zwei schrecklichen Erdbeben selber ausgelöst zu haben durch dieses Fracking.
Stoppt diesen Wahnsinn jetzt!
Wir haben genug von diesen korrupten Wissenschaftlern, die nichts anderes machen als für Gas und Ölgiganten solchen Wahnsinn aus zu hecken.
Doch schaut selber;

Quelle:
kieselsteine Trickfilmstudios: Stoppt Fracking!!.

Mai 292012
 

Die Internationale Energieagentur IEA hat die Energiekonzerne zu mehr Umweltbewusstsein bei der Gewinnung von Gas aus Schiefer aufgerufen. Aufgrund der grossen Vorkommen stehe ein «goldenes Zeitalter des Gases» bevor.Beim Umgang mit den Vorkommen müsse auch der Umweltschutzgedanke berücksichtigt werden, sagte Maria von der Hoeven, Exekutivdirektorin der IEA, am Dienstag in London. «Sonst besteht die echte Gefahr, dass der öffentliche Widerstand gegen das Bohren im Gasschiefer die Gasrevolution stoppen kann», sagte sie.

Quelle:
Energie: Energieagentur warnt Konzerne: Umwelt bei Gasbohrung achten – Wirtschaft – bazonline.ch.

Mai 272012
 

Im Artland (nördlicher Landkreis Osnabrück) soll gefrackt werden. Exxon will vorläufig nicht weiter im Kohleflöz bohren, sondern nimmt sich jetzt den Schiefergasgürtel vor, der von Nordhorn bis Hannover und von Osnabrück bis Quakenbrück reicht. Wir wir alle wissen, ist das aber kein lokales und auch kein regionales Problem, sondern von grundsätzlicher Bedeutung. Die Interessengemeinschaft www.fracking-freies-artland.de hat neben anderen Maßnahmen auch eine Online-Petition erstellt, die unter folgendem Link erreichbar ist:

http://www.openpetition.de/petition/online/petition-gegen-fracking-in-der-samtgemeinde-artland

Wir bitten alle, die uns unterstützen möchten, zu unterschreiben und den Link überall hin weiterzuleiten, zu posten, zu teilen usw. Wir brauchen so viele UnterstützerInnen wie möglich. Noch ein Hinweis: Nach dem Eingeben der Daten nicht vergessen, auf „Unterschreiben“ zu klicken, sonst wird der Eintrag nicht gespeichert. Man kann wählen, ob die persönlichen Daten öffentlich einsehbar sein oder anonymsiert werden sollen.

Wir zählen auf Eure Unterstützung.

Dafür allerbesten Dank, schöne Grüße und ein frohes Pfingstwochenende!

Maria Entrup -Henemann

Sprecherin der Interessengemeinschaft

Mai 262012
 

Der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz SPD ist der Meinung, dass Regierung und Verwaltung die riskante Gasförderung durch Fracking im Bodenseeraum verhindern könnten. Die Linzenz-Verlängerung für Parkyn Energy Germany Ltd. Hat die ganze Region aufgeschreckt. Auch im Überlinger Gemeinderat war die unkonventionelle Gasförderung am Mittwochabend Thema. Astrid Eilers LBU forderte Oberbürgermeisterin Sabine Becker auf, in Richtung Land und Bund aktiv zu werden. Dies hatte in der vergangenen Woche bereits auch der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank getan.

Quelle:
Bodensee weite Empörung über Erdgas-Erkundungen und „Fracking“ | see-online.info.