Sep 242012
 

Die Bohrung Bötersen Z11 des Energiekonzerns Exxon Mobil ist eine von über 50 Erdgasförderstellen in Niedersachsen. 20 Jahre lang störte es die Bewohner der umliegenden Dörfer nicht, dass sie auf dem bisher größten bekannten Erdgasfeld in Deutschland wohnten. Doch etwa Anfang 2011 kippte die Stimmung. Presse und Fernsehen berichten von „Vorfällen“. Im Herbst 2011 fließt auf der Erdgasförderstelle im benachbarten Völkersen mit Benzol verseuchtes Wasser ins Erdreich. Im Winter 2012 entdecken Prüfer weitere Lecks in Sottrum. Im Frühjahr 2012 brennen zwei Aktivkohlefilter eines Lagertanks auf dem Gelände einer Gasverpressungsanlage in Wittorf. Jochen Richert ist einer der Anwohner und inzwischen aktiv in der Bürgerinitiative „Frack-loses Gasbohren“: „Ich habe besonders Angst vor den giftigen Chemikalien, die bei der Erdgasförderung zum Einsatz kommen. Wenn diese Gifte ins Grundwasser gelangen, ist unser Trinkwasser verseucht und dann können wir hier unser Trinkwasser nur noch im Supermarkt kaufen, aber nicht mehr aus dem Wasserhahn genießen.“

Hier finden Sie das  komplette Video  aus der ARD Mediathek 

 

Kommentare sind derzeit nicht möglich.