Nov 152012
 

Fracking – weder hier noch am Bodensee! oder was sagt Ihr dazu?

Sollten sich die Firmen für Bohrungen in der Bodenseeregion entscheiden, wären auch der Thurgau und die Ostschweiz stark betroffen: Über vier Millionen Menschen beziehen Trinkwasser aus dem Bodensee. Mit dem heutigen Stand der Technik kann nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden, dass beim Fracking Chemikalien in das Trinkwasser gelangen.Jürg Hertz, Leiter des kantonalen Umweltamtes, beobachtet die Entwicklung im Nachbarland deshalb mit Argusaugen. Auch innerhalb der Internationalen Bodenseekonferenz IBK habe man das intensiv besprochen und auch eine Stellungnahme abgegeben. «Fracking kommt am Bodensee nicht in Frage», sagt Hertz. Allerdings, fügt er an, seien neue Verfahren in Entwicklung. Das müsse man beobachten. Der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung setzt sich für ein Fracking-Verbot in Trinkwasserschutzgebieten und wasserwirtschaftlich sensiblen Gebieten ein.

Quelle:
Angst vor Gasbohrungen am See – St.Galler Tagblatt Online.

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