Nov 212012
 

1 JahrBI  Frackloses Gasbohren

Bestes Beispiel dafür, was passieren kann, ist der jüngste Vorfall in Völkersen“, sagt Hans-Joachim Hartmann, Vorsitzender des Ausschusses für Dorferneuerung, Straßen und Umwelt. Dort war kürzlich eine Benzolkontaminierung des Trinkwassers festgestellt worden. „Als vor 30 Jahren bei uns in Hassendorf gebohrt wurde, war es schon so, dass wir kein Mitspracherecht hatten und froh sein konnten, wenn wir überhaupt Informationen erhielten.“ Das liege daran, dass das so genannte Bergrecht beim Bund liege. „Damals gab es auch eine Bürgerversammlung, in der die Betreiber versicherten, dass die Bohrungen völlig ungefährlich seien.“ Neutrale Beurteilungen habe es nicht gegeben. Damit das zukünftig nicht mehr passieren kann, fordert die Hassendorfer SPD nun, dass die Gemeinden zukünftig bei solchen Vorhaben direktes Mitspracherecht haben. „Es müsste so laufen, wie bei jedem normalen Bauantrag“, findet Klaus Dreyer. „Wir müssen die Möglichkeit haben, Bedenken zu äußern und gegebenenfalls auch Nein sagen können.“

Quelle:
Hassendorfer wollen Mitspracherecht – Lokalnachrichten aus Rotenburg – WESER-KURIER.

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