Feb 042013
 

Der Landkreis Lüneburg denkt über einen Widerspruch nach. In der Begründung heißt es: Unser Kreisgebiet mit all seinen Trinkwasser- und Naturschutzgebieten ist hierfür gänzlich ungeeignet. Außerdem ist die Methode des Fracking auch in der Öffentlichkeit und Wissenschaft weiter umstritten. Unakzeptabel sind die Informationspolitik seitens des LBEG und die Tatsache, dass die beteiligten Behörden von Entscheidungen nicht vor Veröffentlichung in Kenntnis gesetzt werden.

Nachdem das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie LBEG einen Tag nach der Landtagswahl die Aufsuchungserlaubnisse für die Erlaubnisfelder Oldendorf und Lüneburg öffentlich gemacht hat, regt sich im Landkreis Lüneburg weiter Widerstand gegen das Vorhaben der Erdgas- und Erdölunternehmen und gegen das Vorgehen des LBEG.Der Ausschuss für Erneuerbare Energien, Raumordnung und Klimafolgeanpassung hat Landrat Manfred Nahrstedt am Dienstag 29. Januar 2013 einstimmig den Auftrag erteilt, ein Fachanwaltsbüro einzuschalten. Dieses soll prüfen, ob und wie der Landkreis gegen den Beschluss des LBEG vorgehen kann. Die Ausschussmitglieder protestieren damit gegen die jetzt vorliegende Genehmigung des LBEG zur Aufsuchung von Erdgas und Erdöl im Landkreis Lüneburg.

Quelle:
Fracking: Widerspruch gegen LBEG-Beschluss – Aktuelle Pressemitteilungen – Lüneburg.

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