Mai 182013
 

Was ist das für ein Murks! In einer Pressemitteilung des Landesbergamtes Arnsberg vom 05.05.2011 ist zu entnehmen, dass :

Bei dem Drucktest, der noch kein Aufbrechen des Gebirges bewirken durfte, kam Dieselöl zum Einsatz, welches nach der Nebenbestimmung des Zulassungsbescheides allerdings vollständig rückholbar sein musste. Die Bohrung war vollständig verrohrt und zementiert, sodass eine Abdichtung gegen umgebendes Gestein und Wasserzutritte besteht. Über diesbezügliche Tests zur Bestimmung von Lagerstättenparametern wurde der Landtag bereits im Grundsatz informiert.

Nun heißt es im Abschlussbericht, dass 2.600 l Dieselöl planmäßig in der Bohrung verblieben sind. Glaubt ihr wir sind dumm und merken das nicht?

Bei einem 2010 begonnenen Fracking-Test in Ostwestfalen sind 2600 Liter Dieselöl in der Erde zurückgeblieben – was jedoch erwartet worden war. Das geht aus dem Abschlussbericht des Energieunternehmens ExxonMobil hervor, den die Bezirksregierung Arnsberg als landesweit zuständige Bergbaubehörde am Freitag veröffentlicht hat.

Wie kann es sein, dass man sich jetzt- nur 2 Jahre weiter- sich darauf einlässt und die 2.600 l Diesel im Erdreich verbleiben dürfen. Auch wenn angeblich keine Gefahr davon ausgehen sollte, ist das in unseren Augen ein klarer Gesetzesverstoß!!

Quelle:
Bezirksregierung Arnsberg – Weitergehende Informationen zu bisherigen Erdgas-Probebohrungen in NRW.

http://www.t-online.de/wirtschaft/energie/versorgerwechsel/id_63450700/fracking-test-2600-liter-diesel-versickern-im-boden.html

Kommentare sind derzeit nicht möglich.