Jun 012013
 

Möglicherweise ist es mit der Verklappung von giftigem Lagerstättenwasser bald vorbei und die Erdgaskonzerne müssen die Brühe wie jeder normale Bürger zunächst durch Kläranlagen reinigen. Zur zeit verklappen die die Giftbrühe sogar in Trinkwasserschutzgebiete in Niedersachsen. Unvorstellbar? Mit nichten.
Wieder ein Erfolg, der nur durch unsere Aufklärungsarbeit erst publik wurde.

Das wäre womöglich das Ende der billigen Abwasserverklappung unter die Erde. Denn: „Wir würden nur zustimmen, wenn die Unternehmen nachweisen, dass sie auf lange Sicht das Grundwasser nicht gefährden. Ein solcher Nachweis ist nach meiner Kenntnis nicht möglich“, heißt es vom Kreisrat des Landkreises Rotenburg. Es bleibe immer ein Restrisiko.Wenn der Landkreis etwas zu sagen hätte, müssten die gewiss nicht am Hungertuch nagenden Erdgasfirmen ihre giftigen Abwässer durch Kläranlagen jagen. Technisch wäre das kein Problem, es würde aber die Gewinne der Konzerne ein wenig schmälern.Ach übrigens: Bei der Versenkung des Lagerstättenwassers liege keine Straftat vor, sagt das Bergamt auf Anfrage unserer Zeitung. Die Versenkung sei ja durch die Bergbehörde genehmigt und stelle schon allein deshalb kein unbefugtes Handeln dar. Noch Fragen?

Quelle:
Entsorgung auf die billige Art: 3,45 Milliarden Liter Giftbrühe ins Erdreich gepumpt – Zeitungen – WESER-KURIER.

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