Aug 212013
 

Diese Frage wird von manch einem Bundesbürger sicherlich bejaht. In den Medien erscheinen Meldungen, dass das mit dem Klimawandel gar nicht so wild ist, Gasfirmen zahlen für wohltätige Zwecke großzügige Spendengelder usw. Ein sehr aktiver Mitstreiter aus Wolfenbüttel hat sich der Sache mal angenommen und recherchiert, mit welchen Mitteln auf der Gegenseite gearbeitet wird.

Auszug:  Ein Bericht in ProPublica vom 13.08.2013 von Abraham Lustgarten mit dem Titel: „Unfaire Aufteilung: wie Öl – und Gasbohrfirmen es vermeiden, Lizenzgebühr an die Grundeigentümer zu zahlen“ zeigt die verschiedenen Methoden auf, mit denen diese Firmen in großem Umfang den Lizenzpartnern die ihnen zustehenden Lizenzgebühren für aus ihren Grundstücken gefördertes Öl und Gas vorenthalten. Es werden Dienstleistungsfirmen zwischengeschaltet, es wird an eigne Töchter unter Preis weiterverkauft, so dass der Gewinn außerhalb der Reichweite des Vertrages mit dem Lizenzgeber anfällt, es werden künstlichen Neben- und Zusatzaufwände erzeugt und von der Lizenzgebühr in Abzug gebracht und Vieles mehr….Wir sehen also an diesem einprägsamen Beispiel, dass das Geschäftsgebaren in der Öl- und Gasindustrie gegenüber ihren Partnern, besonders den kleineren darunter, häufig nicht von geschäftlicher Fairness zeugt, auch wenn es einzelne Unternehmen darunter gibt, die sich deutlich anders verhalten. Da der U.S.-Markt des Öl- und Gasgeschäftes weltweit von großer Bedeutung ist, werden auch die dort vorherrschenden Sitten und Geschäftsusancen in andere Teile der Welt getragen. Auch wir in Deutschland müssen davon ausgehen, dass möglicherweise solche Haltungen hinter dem Handeln derartiger Unternehmen stehen.

Hier die ersten Publikationen 4 Publikationen:

Also, lasst Euch nicht umhäkeln. Man zeigt Euch nur die Oberfläche, die Ihr sehen sollt.

 

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