Sep 032013
 

Tankerunglücke, Erdbeben, aufgerissene Pipelines und leckgeschlagene Öl-Plattformen wie Deepwater Horizon: Der Golf von Mexico wird zu einer der größten Todeszonen der Welt

Tankerunglücke, Erdbeben, aufgerissene Pipelines: Im Golf von Mexico entsteht eine der größten Todeszonen der Welt

Neues aus der beliebten Reihe „Hier bedient Sie Fachpersonal“

Merke: All die renommierten Firmen, die zzt. in D und EU „claims“ abstecken, präsentieren ihre Expertise täglich aufs Neue auch in den zivilisierten USA und Kanada. (Von der sog. 3. Welt wollen wir mal lieber hier nicht reden…). Diese Spezialexperten möchten als gern von Nordstrand bis zum Bodensee mit ihrer „minimal invasiven „Technologie““ unter unsren Füßen rumwühlen und ein bisschen Gas, Wasser, Sch… durch die Gegend transportieren.
Hier also einige aktuelle Beispiele für Fachkunde und Know-How:

I. Erdbeben

Zwei Beben der Magnitude 4.1 und 4.3 ereigneten sich gestern bei Timpson, Ost-Texas, Eagle Ford Shale Play. Hier wird gedrillt und verpresst, dass es das helle Entsetzen ist.

Damit setzt sich die Reihe der Beben fort, verstärkt sich, da, wo es früher nie Beben gegeben hat.

Quellen:
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/shakemap/global/shake/b000jfey/
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/shakemap/global/shake/b000jfgm/
http://celebrityexaminer.com/2013/09/02/quake-strikes-east-texas-area/

Guckt Euch das mal auf dem Satellitenbild an: Sieht aus wie auf dem bekannten Foto von Pennsylvania. Achtet auf die zahlreichen hellen Flecken südlich von Timpson, das sind die Bohrstellen. Das bisschen Wald, was da in Texas noch steht, wird auch immer mehr abgeholzt, wie man sieht, wenn man in die Karte reinzoomt.

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II. Infrastruktur; Pipelines

30.08.2013: Chevron-Pipeline im Golf von Mexiko leckgeschlagen

Eine bisher unbekannte Menge Erdgas strömte aus einer Pipeline im Golf von Mexico nahe Pascagoula, Mississippi, wie aus einem Bericht vom 30.08.2013 (Teil 1; Teil 2) der zuständigen US-Behörde bekannt wurde.

Ein Taucherteam sucht nach der Ursache des Schadens. Der Wahrheitsgehalt des Behördenberichts konnte von Bloomberg News noch nicht verifiziert werden. Kurt Glaubitz, ein Sprecher von Chevron, konnte außerhalb der Geschäftszeiten nicht erreicht werden.

Unklar bleibt, ob er inzwischen erreicht wurde und wenn ja, was er zu dem Vorfall zu sagen hatte. Die Nachrichtenlage im Netz lässt auch im Dunkeln, ob sich das Leck bewahrheitet hat, ob es inzwischen geschlossen werden konnte, was den Schaden verursacht hat und ob Menschen oder Fische zu Schaden gekommen sind.

Hier kann man sich orientieren, wo in etwa das aktuelle Gasleck ist.

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III. KW-Produktion und Radioaktivität

Nicht mehr ganz neu, aber keineswegs veraltet:

Industrie verschweigt Gefahren durch radioaktive Rückstände
Von Jürgen Döschner

Die Förderung von Erdöl und -Gas belastet in vielen Staaten die Umwelt – auch in Deutschland. Seit einigen Jahren belegen Studien, dass eine Gefahr bislang völlig ignoriert wurde: Radioaktivität, die bei der Förderung freigesetzt wird. Die Industrie verharmlost, die Bundesregierung schweigt.

Quelle: http://www1.wdr.de/themen/archiv/oelquellen-industrie100.html

So sieht das aus, wenn verstrahlte Rohre aus der KW-Produktion einem anderen Nutzzweck zugeführt werden:
DIE GIFTIGEN UND STRAHLENDEN ALTLASTEN DER ALTMARK

 Veröffentlicht von am 3. September 2013

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