Sep 172013
 

Noch ein Grund regenerative Energieformen den fossilen vorzuziehen, ist die Klimaerwärmung. Schon heute merken wir, das das Wetter immer mehr verrückt spielt. Lange Trockenzeiten folgen heftigsten Starkregenperioden. Sollten wir in den nächsten Jahren einen weiteren Temperaturanstieg nicht vermeiden können, sagen uns Klimawissenschaftler weitere Katastrophen in ungeahnten Dimensionen voraus. Solch eine Tragödie spielt sich gerade in den USA ab.

In die Rocky Montains fielen prassen Niederschlagsmassen auf die Erde nieder. Die schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Colorado haben mindestens fünf Todesopfer gefordert, Häuser sind überflutet, viele Orte von der Außenwelt abgeschnitten, Hunderte von Menschen immer noch vermisst. Was in den Medien allerdings verschwiegen wird ist, dass sich hier offensichtlich eine Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmaßes ankündigt. Nach Angaben von verschiedenen Augenzeugen kippen derzeit viele Bohrtürme um, die zum Fracking eingesetzt werden. Tanks mit Fracking-Chemikalien wurden zerstört, aus ihnen strömen Unmengen von Giftstoffen in die Wasserfluten. Jeder kann sich die im Internet die veröffentlichten Videos von umgestürzten Bohrtürmen und überfluteten Fabriken zur Herstellung von Fracking Chemikalien betrachten.

Ein Sprecher der Colorado Oil and Gas Conservation Commission sagte, man wäre sich der Gefahr einer Umweltkatastrophe aus überfluteten Fracking Bohrstellen bewusst, aber es wäre einfach keine Möglichkeit dorthin zu gelangen, so lange die Überflutungen noch im Gange sind und solange alle Hilfsmaßnahmen sich darauf konzentrieren, Leben zu retten.

Berichtet wird davon im Fernsehen erstaunlich wenig. So wie schon bei der Umweltkatastrophe als eine Exxon Pipeline in Mayflower/Arkansas brach, scheint es verboten zu sein, über diesen Vorfall zu berichten. Die betroffenen Anwohner berichten zumindest davon, das die großen Fernsehanstalten bisher kein Interesse bekunden. 

Auf dieser Facebookseite wird viel darüber berichtet.

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