Okt 012013
 

Nach dem Niedersächsischen Umweltinformationsgesetz hat jede Person das Recht auf Information. Die norddeutsche Berg-Behörden-Bude (aka LBEG) verlangt horrende Gebühren für schleppende Auskünfte. Auch Bundestagsabgeordnete werden wie lästige Bittsteller behandelt. „…kratie“ mit der Vorsilbe „Demo“ ist für diese Behörde ein Fremdwort. „Wir können alles“ – außer Transparenz.

 

Bereits im Juni fragte Mattfeldt nach den Genehmigungsunterlagen für die Erdgasförderung im Landkreis Verden. „Nach meinem Dafürhalten haben wir als betroffene Bürger ein Recht darauf zu erfahren, auf welcher Rechtsgrundlage die Erdgasförderung in unserer Region fußt“, erklärt Mattfeldt. Nach rund vier Monaten erhielt der Abgeordnete Antwort vom Landesbergamt. Dieses teilte ihm mit, dass es die Unterlagen „aus einer Vielzahl von Aktenbänden“ zusammenstellen müsse. Und das sei kostenpflichtig. Mattfeldt müsse rund 250 Euro bezahlen, wenn er eine Antwort bekommen wolle. Mattfeldt vermutet dahinter Methode: „Ich werde aber nicht nachlassen, um an die geforderten Informationen zu kommen“, sagt er.

Quelle:
Ärger mit dem Landesbergamt – Startseite – WESER-KURIER.

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