Jan 292014
 

Kein Fracking in Rotenburg/Wümme (Grafik: Carin Schomann @bohrplatz.org)

Kein Fracking in Rotenburg/Wümme (Grafik: Carin Schomann @bohrplatz.org)

Einladung und Info der BI Frackloses Gasbohren an alle Fracking-Kritiker und -Gegner

Es gibt einen Arbeitskreis des Umweltausschusses des Landkreises Rotenburg (siehe dazu unten, Zeitungsartikel „Arbeitsgruppe hat Auge auf Fracking“).

In dem genannten Ausschuss ist ein Mitglied unserer BI vertreten und würde sich über die Teilnahme möglichst vieler an der nächsten *öffentlichen* Sitzung freuen. Den Zuhörern wird Gelegenheit gegeben, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Besonders beachtenswert TOP 3: Exxon Mobil will ein Grundwassermonitoring für Bötersen Z 11 vorstellen, um auf dieser Basis die Akzeptanz für Fracking einzuholen.

Termin: Montag, den 03.02.2014
Uhrzeit: 14.30 Uhr
Ort: Großer Sitzungssaal des Kreishauses in Rotenburg/Wümme

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Protokoll der 2. Sitzung vom 09.12.2013
3. Grundwassermonitoring
3.1 Vortrag Exxon Mobil/ Ingenieurgesellschaft Dr. Schmidt – Konzept Bötersen Z11; siehe hier und hier [PDF, 4,5 MB]
3.2 Vorschläge zu einem weitergehenden Wassermonitoring- Verpressbohrungen (Antrag Dr. Damberg)
4. Bohrschlammgruben-Sachstand
5. Verschiedenes / Termin der nächsten Sitzung

Weser-Kurier, 14.09.2013
Neues Gremium tagt öffentlich Arbeitsgruppe hat Auge auf Fracking
Von Johannes Heeg

Landkreis Rotenburg. Lagerstättenwasser, Fracking – um alle Probleme, die die Erdgasförderung mit sich bringt, wird sich künftig eine Arbeitsgruppe kümmern, die der Kreis-Umweltausschuss jetzt gebildet hat. Besetzt wird das öffentlich tagende Gremium mit drei Vertretern einschlägiger Bürgerinitiativen, mit je einem Kreistagsmitglied von SPD, Grünen, Freien Wählern, CDU und Linken, sowie je einem Vertreter von Wasser- und Naturschutzbehörde des Landkreises, des Wasserversorgungsverbands und des Landesbergamts. Das Bergamt sollte nach dem Willen einiger Abgeordneter eigentlich nicht beteiligt werden, doch warb Kreisrat Torsten Lühring eindringlich dafür, die Behörde einzubinden. Das Land nehme Milliarden Euro durch den Förderzins ein [Anm.: über mehrere Jahre! siehe WEG; Z.] und müsse daher auch seiner Verantwortung den Bürgern gegenüber gerecht werden. Zudem sei es für die Arbeit des Gremiums sinnvoll, in den Sitzungen sofort Antworten der Fachleute auf spezielle Fragen zu bekommen. Nicht dabei sein sollen die Erdgasfirmen.

 Veröffentlicht von am 29. Januar 2014

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