Apr 102014
 

Sehr guter Kommentar aus der Kreiszeitung von Matthias Berger (Foto). Wer jetzt noch behauptet, dass in Deutschland keine Umweltverschmutzungen durch die Gasförderung zu erwarten sind, weil hier andere Gesetzte gelten, hat wohl keine Ahnung.
Wenn das Landesbergamt nicht mal die paar hundert Bohrungen richtig kontrollieren kann (will), dann stellen wir uns mal vor,  wenn es  mehrere Tausend werden. Herr Umweltminister Wenzel (Niedersachsen), lassen sie sich das nicht länger bieten. Im Landesbergamt müssen wieder Köpfe rollen, wenn sich diese Vorwürfe bestätigen sollten!!!  Diese lasche Gangart der Aufsichtsbehörde ist nicht länger zu tolerieren.

Kommentar:

Der Vorwurf klingt ungeheuerlich, und im Zweifel gilt die Unschuldsvermutung. Doch die Art und Weise, wie das Landesbergamt dem Verdacht in Söhlingen Z5 nachgeht, bestätigt die schlimmsten Vor-Urteile über die Behörde. Da klagen mehrere Bürger über massive Gesundheitsbeschwerden, berichten von einem Säurenebel, der auf die Landschaft niederregnet. Und was macht das Landesbergamt in einem nach eigenen Angaben „einzigartigen Fall“? Schickt einen Mitarbeiter, der bei Exxon nachfragen muss, was dort eigentlich für Stoffe verwendet werden. Der ein paar Fotos macht, sich mit den Betroffenen unterhält und dann den eigentlichen Experten im LBEG Bericht erstattet, die prüfen sollen, ob es sich lohnt, nochmal jemanden vorbeizuschicken, um Proben zu entnehmen. Vielleicht ist ja bis dahin Gras über die Sache gewachsen …

via An der Bohrstelle Söhlingen Z5 soll giftige Wolke niedergegangen sein | Rotenburg.

Ein Video ist hier zu finden:

 

 

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