Apr 142014
 

Auch nach Wikipedia gehört Tightgas (noch) zu den unkonventionellen Gasen. Politiker der Grünen in Niedersachsen wollen das jetzt ändern und Tightgas zu Erdgas aus konventionellen Lagerstätten erklären. Das ist Wahlbetrug und nicht mehr hinzunehmen. Als Grünen Oppositionsführer sagte er am 16.01.2013 noch Folgendes:

Was Exxon hier und anderswo vorhat, ist unverantwortlich. Das Verfahren ist in hohem Maße umweltgefährdend und wird von den Grünen klar abgelehnt“, sagte Wenzel. Die Grünen wollen die finanzielle Unterstützung des Landes für Fracking stoppen und das undemokratische Bergrecht ins Umweltrecht integrieren. „Die Bürgerinitiativen haben unsere volle Unterstützung, machen Sie weiter Druck auf uns Politiker.”

Keine 15 Monate später ist er total umgefallen und will das in Niedersachsen wieder gefrackt wird. Das ist für uns Bürgerinitiativen untragbar. Wenn man dann noch überlegt, wie wenige Stimmen bei der Landtagswahl entscheidend waren und  den Regierungswechsel zu Rot Grün ermöglicht haben. So ist es nicht verwunderlich, wenn wir BI von Wahlbetrug sprechen.

 „Die Grünen wurden gewählt, weil sie sich gegen das Fracken, für sauberes Trinkwasser und eine intakte Umwelt ausgesprochen haben. Von diesen Zielen haben sie sich mittlerweile weit entfernt. Als Feigenblatt stehen die Bürgerinitiativen den frackfreudigen Grünen nicht zur Verfügung. Wer einen solchen Wahlbetrug begeht und sich klar und eindeutig gegen die ursprünglichen grünen Ziele ausspricht, ist nicht wieder wählbar.“

 

via BI spricht von Wahlbetrug – Jochen Richert äußert sich zu Twesten-Stellungnahme – Zeitung im Landkreis Rotenburg – Rotenburger Rundschau.

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