Jun 052014
 

Wenn es wirklich stimmt, dass  bereits seit mehreren Jahren Erkenntnisse über erhöhte Quecksilberbelastungen an Erdgasförderplätzen in Niedersachsen vorliegen und das Landesbergamt diese Ergebnisse unter Verschluss gehalten hat, muss es zu Konsequenzen kommen.

© Heeg
Allein im Landkreis Rotenburg gibt es mehr als 100 Erdgasförderstellen. Der Nabu fordert, dass ermittelt wird, welche Schadstoffe beim Abfackeln von Erdgas in die Umwelt gelangen.

Für den Wilstedter Kreistagsabgeordneten Manfred Damberg (Die Linke) ist das „ein unglaublicher und unentschuldbarer Vorgang“. Der für das Bergamt zuständige Wirtschaftsminister Olaf Lies SPD müsse personelle Konsequenzen ziehen. „Es kann nicht sein, dass Bürger in der Umgebung von Erdgas-Anlagen über gesundheitliche Probleme klagen und wegziehen wollen, und die Behörden stehen tatenlos daneben und halten seit Jahren wichtige Erkenntnisse über Schadstoffe auf den Förderplätzen zurück. Was gibt es hier zu verbergen, was man uns Bürgern nicht offenlegen will?“

via Amt kennt Quecksilber-Problem seit Jahren – Lokalnachrichten aus Rotenburg – WESER-KURIER.

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