Der „Drache“ Fracking rührt sich wieder im Braunschweiger Land!

 AK Fracking Braunschweiger Land, Allgemein, Aufsuchungserlaubnis  Kommentare deaktiviert für Der „Drache“ Fracking rührt sich wieder im Braunschweiger Land!
Aug 312015
 

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Der Stadt Braunschweig liegt die Anfrage das LBEG zu einer neuen Aufsuchungserlaubnis im Braunschweiger Land vor, deren Gebiet sich über den Landkreis Peine und Teile der Stadtgebiete von Salzgitter und Braunschweig erstreckt. Es soll nach Kohlenwasserstoffen gesucht werden.

Am 06.10.15 wird der Rat der Stadt darüber beraten. Schon 2012 hatte Braunschweig gegen Fracking votiert.

Die Landesregierung Niedersachsen hat zögerlich begonnen, den Ursachen der Krebshäufungen im Fördergebiet Rotenburg nachzugehen.

Es schockiert, dass sie im Übrigen so tut als sei nichts Besonderes mit der Feststellung der Krebshäufungen passiert.

Sie lässt das LBEG weiter Aufsuchungsanträge bearbeiten, anstatt ein Moratorium bis zur Klärung der Ursachen der Erkrankungen zu verhängen.

Es drängt sich der Schluss auf: Förderbeiträge scheinen wichtiger zu sein, als der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.

Mehr auch unter:

http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/fracking-im-westen-der-stadt-id1997929.html

 Veröffentlicht von am 31. August 2015

Kanada – Umstrittene Fördermethode Fracking soll Erdbeben ausgelöst haben

 Allgemein, Erdbeben, Risiko: Erdbeben  Kommentare deaktiviert für Kanada – Umstrittene Fördermethode Fracking soll Erdbeben ausgelöst haben
Aug 282015
 

 

 

 

Kanada

Umstrittene Fördermethode Fracking soll Erdbeben ausgelöst haben

 

Umweltschützer warnen vor nicht absehbaren Folgen –

jetzt gibt es Berichte, dass Fracking-Arbeiten zu einem Erdbeben in Kanada geführt haben.

Mehr:   http://www.n-tv.de/wirtschaft/Fracking-soll-Erdbeben-ausgeloest-haben-article15805596.html

 Veröffentlicht von am 28. August 2015
Aug 242015
 

Treffen Bielefeld August 2015 

Presseerklärung des bundesweiten Zusammenschlusses
„Gegen Gasbohren“

24.08.2015

GEGEN GASBOHREN geht gut vorbereitet in die kommende Auseinandersetzung um Fracking

Die im Zusammenschluss Gegen Gasbohren vertretenen Initiativen haben sich auf ihrem Bundestreffen am 22./23.8.2015 in Bielefeld auf die weitere Auseinandersetzung um das von der Bundesregierung vorgelegte Pro-Fracking-Recht vorbereitet. Eine verstärkte Diskussion mit den Bundestagsabgeordneten und öffentlichkeitswirksame Aktionen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Initiativen fordern die Bundesregierung auf, das Rechtsänderungspaket nicht zur Abstimmung in den Bundestag zu bringen und stattdessen ein Gesetz einzubringen, welches ein ausnahmsloses Fracking-Verbot im Bundesberggesetz festschreibt. Für die Zwischenzeit fordert Gegen Gasbohren ein sofortiges Moratorium für Fracking sowie für die Verpressung von Lagerstättenwasser und Flowback.

Auf besondere Kritik stießen die weitreichenden Folgen von Fracking, insbesondere Grundwasserkontaminationen, Gesundheitsschäden, Erdbeben und die Zerstörung ganzer Landschaften.

Inhaltlich hat sich der Zusammenschluss zu den Länderklauseln positioniert, die im Zusammenhang mit den geplanten Regelungen der Bundesregierung zu Fracking stehen. Gegen Gasbohren lehnt Regelungen ab, die es einzelnen Bundesländern erlauben, auf ihrem Gebiet Fracking zu ermöglichen. Stattdessen fordern die Initiativen weiterhin ein sofortiges bundesweites, ausnahmsloses Verbot sämtlicher Formen von Fracking.

Intensiv diskutiert wurde die Verletzung der Aarhus-Konvention bei der geplanten Einführung des Pro-Fracking-Rechts sowie bei der Erteilung von Aufsuchungserlaubnissen. Aktuell steht hierzu eine Klage der Aarhus Konvention Initiative vor dem Aarhus-Komitee wegen der Verletzung der Pflicht zur Erstellung einer Strategischen Umweltprüfung sowie der mangelnden Beteiligung der Öffentlichkeit an. Diese Klage wird vom Bundestreffen von Gegen Gasbohren unterstützt.

Betont wurde die Notwendigkeit der gemeinsamen internationalen Zusammenarbeit mit dem Ziel eines „International Ban on Fracking“. Auch dies steht in der kommenden Zeit auf der Tagesordnung.

Treffen Bielefeld August 2015

 Veröffentlicht von am 24. August 2015
Aug 242015
 

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Am Mittwoch, den 26.08., wird zwischen 18:00 und 18:30 am Hammer Bahnhof eine weitere Mahnwache gegen das HammGas-Projekt stattfinden. Dort werden auch Unterschriften gegen das Gasbohren-Projekt gesammelt.

https://www.openpetition.de/petition/online/fossilfreie-zukunft-fuer-hamm-buergeranregung-fuer-klimaschutz-und-gegen-gasbohren-unterstuetzen

 

 Veröffentlicht von am 24. August 2015
Aug 242015
 

Pressemitteilung

Landschaftspaten fordern Stopp des Genehmigungsverfahren

2. Bohrplatzbesetzung durch 'Landschaftspaten'

2. Bohrplatzbesetzung durch ‚Landschaftspaten‘

Die Aktionsgruppe ‚Landschaftspaten‘ fordert von der Bezirksregierung Arnsberg den Stopp des Genehmigungsverfahren für die Bohrungen in Herbern. Ihre Forderung begründen die Umweltschützer mit der fehlenden Transparenz bei der projektbegleitenden Messung von Umweltdaten und geologischen Parametern.

Die Auflage, ein sogenanntes Monitoring bei Bohrprojekten durchzuführen,ist ein Ergebnis der Expertengruppe, die sich im Auftrag des Landes NRW im Jahr 2012 mit der Förderung von unkonventionellem Erdgas beschäftigt hat. In dem Forderungskatalog der Bergbauexperten heißt es, dass ein Monitoring weit vor dem eigentlichen Bohrbeginn einsetzen sollte. Ferner seien alle Akteure einschließlich Kommunen und Umweltverbände einzubinden.

„Hier hat HammGas bisher nichts geliefert und deswegen muss von der Bezirksregierung das Stopp-Signal kommen“, so die Schlussfolgerung des Landschaftspaten Jürgen Blümer. „Notfalls müsse hier die Landesregierung einschreiten, um sich nicht unglaubwürdig zu machen“.

Mit Druckmessungen allein während des Bohrvorgangs lassen sich Auswirkungen, die im Umland oder nach Fertigstellung der Bohrung auftreten, gar nicht erkennen. Hier verschließt man bewusst die Augen, um das Projekt nicht zu gefährden.

Auch hat die Stadt Hamm bisher kein Ausstiegsszenario vorgelegt. So bleibt unklar, bei welcher geologischen Veränderung, bei welchen Giftwerten in den Trinkwasserbrunnen der Anwohner oder bei welcher Erdbebenstärke z.B. auf dem Hammer Willy-Brandt-Platz die Gasförderung eingestellt wird. Für
Landschaftspate Blümer ein skandalöses Versagen der Politik in Hamm. „Hier fahren Piraten, Grüne, SPD und CDU mit Vollgas in Richtung Betonwand – ohne Bremspedal, dafür mit Augenbinde.“

Die Landschaftspaten unterstützen die Petition für den Ausstieg der Stadt Hamm aus dem Gasbohren-Projekt:

Diese Petition wurde von der BIGG Hamm initiiert.
http://www.energiewende-jetzt.org/petition.php

 Veröffentlicht von am 24. August 2015