Mrz 192017
 

Grafik: pixabay

Auf Anfrage des Policy Advisor Gheorghiu von Food & Water Europe bestätige die Bezirksregierung in Arnsberg, dass die von Wintershall  beantragte Verlängerungen zur Aufsuchung von Schiefergas für die Felder Rheinland und Ruhr rechtskräftig abgelehnt worden sind. Korrekturen an öffentlich einzusehenden Karten würden bald erfolgen.

Damit sind auch die sogenannten Probebohrungen in diesen Feldern erst einmal nicht mehr möglich. Juristisch stützt sich diese Ablehnung auf den Landesentwicklungsplan NRW.

Es ist anzunehmen, dass auch der breite Widerstand in Städten und Gemeinden zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

Wie der Gesetzgeber in Berlin nach 2021 über weitere Probebohrungen und Förderung mittels Fracking entscheiden wird ist natürlich noch offen.

Vermutlich wird Wintershall nun verstärkt in Niedersachsen tätig werden.

Weiterhin Unklarheit herrscht in NRW allerdings noch über die geplante Förderung von Kohleflözgas, bei der die Firmen sich bzgl. der Fördermethode sehr „bedeckt“ halten und mit dem Begriff „Tektomechanik“ zur weiteren Verwirrung beitragen.

https://www.hna.de/kassel/hna-meinung-sti247544/kommentar-wintershall-klage-verzichtet-7446032.html

https://www.hna.de/kassel/erdgassuche-wintershall-gibt-7446022.html

 Veröffentlicht von am 19. März 2017

Kommentare sind derzeit nicht möglich.