Aktionen, Forderungen und Ziele
Die Rechtslage bei der Erdgassuche in Deutschland bevorteilt momentan einseitig die Industrie. Dieser Zustand muss durch eine Überarbeitung des Bundesbergrechts geändert werden.
Notwendig sind obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfungen und die Beteiligung aller Betroffenen.
Die Risiken der konventionellen, insbesonders aber der unkonventionellen Gasförderung müssen durch Studien untersucht und bewertet werden.
Nach den bisherigen Erfahrungen ist ein Verbot der Erschließung unkonventioneller Gasvorkommen notwendig. Hydraulic Fracturing im Rahmen der konventionellen Gasförderung muss durch ein Moratorium blockiert werden, bis die Risiken beurteilt werden können.
Der gesamte Prozess der Entsorgung von Abwässern und Abfällen im Rahmen der Gasförderung ist neu zu bewerten und zu regeln.
Die Initiativen unter “gegen-gasbohren.de” unterstützen diese Forderungen durch Informationsveranstaltungen, aktive Recherche, Unterschriftensammlungen und nicht zuletzt auch Demonstrationen.
Hallo, Herr Krueger,
Ich war letzte Woche bei Ihrem Vortrag in Ueberlingen dabei. Bewundernswerte Initiative!
Es erschuetterte mein Verstaendnis von Deutschen Verwaltungen z.B. dem Landesamt fuer Bergrecht in Freiburg und Politikern wie Herrn Oettinger oder Herrn Roesler. Wie kann man so unbedarft und unverantwortlich mit unserer Erde umgehen und zukuenftige Generationen damit belasten? Bei all den Gesetzen und Vorschriften, die wir sonst in Deutschland haben, ist es kaum zu glauben, dass von unseren Behoerden an auslaendische Firmen z.B. Exxon/Mobile einfach so Lizenzen vergeben werden unsere Erde zu besuddeln…
Es ist wohl wirklich an der Zeit, dass sich mehr Buerger organisieren und die Behoerden kontrollieren.
Danke fuer Ihren guten Vortrag!
Karsten Sohns
Hallo, ich wohne in Baden-Württemberg und habe im letzten Jahr von einer Anfrage der Grünen bezüglich Gasbohren am Bodensee erfahren, als Schwarz-GElb noch an der Regierung war. Jetzt ist diese Anfrage leider nicht mehr aufzutreiben. Können Sie mir Informationen über die Anträge der Gasbohrfirmen in Baden-Württeemberg geben bzw. wo ich solche Informationen bekomme. Ich weiss gar nicht, an welche Stelle man sich da wenden muss.
Ich bin aktiv bei Attac, Anti-Atom und denke, dass dringend auch was gegen Gasbohren national und auf EU-Ebene gemacht werden muss.
Viele Grüsse Brigitte Henkel
Hallo Brigitte
Hier sind einige Informationen zu Deiner Frage. Ich arbeite hier in einer Initiative gegen Fracking. Gestern Abend gab es eine einstimmige Resolution im Gemeinderat von Wald gegen Fracking. Weitere Städte sind bereits gegen Fracking aktiv geworden: Konstanz, Überlingen, Hohenfels, Herdwangen-Schönach.
Viele Grüsse
Annamaria Waibel
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Die Liste der KW-Konzessionen (KW = Erdöl, Erdgas) vom Map-Server des LGRB ist einer der oberen Download-Punkte.
http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Service/downloads/download_uebersicht
http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/download_pool/KW-Projekte-2012-04-30.pdf
Zwischen den beiden Claims der 3legsResources/Parkyn Energy liegt der Claim der Bell Exploration Ltd. Concorde Energy LLC, genannt Saulgau-Wangen, in der Liste Nr. 1626.
http://www.bellexp.com/assets.html
Parkyn Energy ist eine Tochterfirma von 3Legs Resources
http://www.3legsresources.com/operations_assets_badenwurttemberg.php
Hallo, ich wohne im Rheingau-Taunus-Kreis und suche Verbündete Gegen Fracking ! Ich bin neu in dieser Materie aber mein erster Gedanke war : Kann man nicht z.B. “Exon” durch einen Boykott an den Tankstellen am besten treffen ? Wo gibt es Demos ? Politischer Druck ist jetzt sicher das beste Mittel gegen eine unwiederbringliche Zerstörung unseres größten Schatzes : Wasser !
Klaus-Uwe Heppner, Bad Schwalbach