Jürgen Kruse

Informationsveranstaltung Tanz auf dem Vulkan II in Dorsten

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Jul 012013
 

Der Star des Abends war das Trinkwasser
Fracking-Veranstaltung in VHS erfüllte die hochgesteckten Erwartungen
Obwohl mit Frank Schwabe und Michael Gerdes, zwei SPDBundestagsabgeordnete,
mit Josef Hovenjürgen (CDU) und Hans-Peter Müller
(SPD), zwei Landtagsabgeordnete, mit Sebastian Steinzen, FDP, Frank Lumpe,
Stadtverwaltung, Jürgen Kruse, Bürgerinitiative Gegen Gasbohren, Friedhelm
Fragemann, Umwelt- und Planungsausschuss und Dr. Christoph Donner, dem
technischen Leiter des Dorstener Wasserversorgers RWW, ein hochkarätiges
Podium auf der Bühne Platz genommen hat, war frisches, gekühltes Trinkwasser, in
Sektgläsern serviert, der eigentliche Mittelpunkt einer informativen, spannenden
Veranstaltung im Forum der Dorstener VHS.
Michael Baune moderiert den gut besuchten Abend

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Hier die zugehörige Pressemitteilung:
Der Star des Abends war das Trinkwasser28062013

Feb 072013
 

Am 08.02.2013 zur Vorführung des Films „Promised Land“ auf der diesjährigen Berlinade werden sich erstmals Bürger aus ganz Deutschland am  Potsdamer Platz am Eingang des „Blumex-Theaters“ gegenüber vom Berlinale-Palast in Berlin, um ihren Protest gegen die Förderung von unkonventionellem Erdgas auszudrücken.

Ab 15.00 Uhr werden dort Bürger und Einwohner Deutschlands ihre Sorgen, die sie mit dieser Hochrisikotechnologie haben, Ausdruck verleihen.

Die eigentliche Filmvorführung beginnt um 19.15 Uhr im Berliner Palast. Anschließend hoffen die Initiativen, dass sie noch mit dem Darsteller Matt Damon reden können.

Alle, die Zeit und Lust haben, können an dem Protest teilnehmen.

 

Dieser Protest  ist gerade jetzt wichtig, da unsere Bundesregierung gerade dabei ist, das Fracking zu legitimieren.

Hier der deutschsprachige Trailer zum Film:

 

 

Jun 272012
 

Naht das Ende der Träume der Gasförderer in Polen ?

Wie hier auf der Polnischnen Internetseite zu lesen ist, zieht sich Exxon Mobil von dem Vorhaben zurück in Polen unkonventionelles Erdgas zu fördern.

Wie Vertreter des Exxon Mobil Konzerns mitteilten  erscheint eine Förderung nach Abschluss  der Probebohrungen aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll zu sein.

 

Noch im Mai 2011 sah die Polnische Regierung freudestrahlend eine Energieunabhängigkeit für die nächsten 300 Jahre, nachdem eine Energieargentur die polnischen Gasvorkommmen auf 5300 Milliarden Kubikmeter schätze.

Dabei hatte man die Prognose aus dem Jahr 2009, wo man noch von 1400 bis 3600 Milliarden Kubikmeter ausging, nochmals übertroffen.

 

Auch in Deutschland hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften die Prognose der föderbaren Menge soeben gegenüber älteren Schätzungen nach Oben korrigiert. Hier gibt man den förderbaren Mittelwert auf 1300 Milliarden Kubikmeter an, was einer Importunabhängigkeit von 13 Jahren entsprechen würde.

 

 

Die Bürgermeister aus dem Kreis Borken sprechen sich geschlossen gegen das Fracking aus

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Okt 132011
 

Nachdem sich Anfang September schon die Bürgermeister aus dem Kreis Warendorf geschlossen gegen das Fracking ausgesprochen haben, wie seinerzeit der WDR berichtete, haben sich am Montag alle 17 Bürgermeister des Kreises Borken geschlossen gegen die Förderung von unkonventionellem Erdgas mittels dieser Technologie ausgesprochen.

So ist in der Pressemitteilung zu lesen, dass alle 17 Kommunen dieses Verfahren eindeutig ablehnen. Weiterhin wird mitgeteilt, dass Fracking eine latentes  Gefährdungspotential erheblichen Ausmaßes für Mensch und Umwelt darstelle. Da aber den Städten und Gemeinden die öffentliche Trinkwasserversorgung obliegt, besteht eine großes Interesse, dieses Hochrisikotechnologie zu verhindern.

Als Beispiel wird hier die PFT-Problematik aus dem Sauerland im Jahre 2006 aufgeführt. Hier die komplette Pressemitteilung:

2011-10-12 Stadt Borken Presseinformation – Bürgermeister im Kreis Borken sagen „Nein“ zum Fracking

Natürlich ist diese öffentliche Meinungsäußerung ohne Auswirkungen auf die Genehmigungsverfahren, jedoch senden sie unserer Meinung schon ein Signal Richtung Gasförderindustrie und der Politik. Wir stehen geschlossen Schulter an Schulter gegen diese Vorhaben.

Vielleicht schließen sich ja noch mehr Kreise und kreisfreie Städte dieser Meinung an.

G e m e i n s a m     s t o p p e n     w i r      F r a c k i n g

Westfälische Landeskirche: Gegen Fracking

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Sep 302011
 

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) lehnt Fracking als Methode zur Erdgasgewinnung unter den heutigen Bedingungen ab.

Wie in der Pressemitteilung zu lesen ist, spricht sich die Evangelische Kirche Westfalens gegen eine Förderung von unkonventionellem Erdgas mit der jetzigen Technologie aus.

Weiterhin ist  zu lesen, dass die nicht absehbaren Folgen für Umwelt und Grundwasser zu groß sind und eine Umweltverträglichkeit für jede Bohrung zwingend sein sollte.

Schon vor etlichen Wochen haben wir über die kritische Haltung der Drensteinfurter Kirchen berichtet.

Gerade das Thema Schöpfung bewahren sollte von jedem Christen gelebt werden.

 

 

Jul 052011
 

In der gestrigen Ausgabe des Magazin Markt auf NDR wurde auf die Gefahr der Radioaktivität hingewiesen, die mit der Förderung von unkonventionellem Erdgas verbunden ist.  Dort heist es unter anderem: Das Märchen von der sauberen Erdgasförderung verliert nun endgültig seinen Zauber.

Auch das Ziel der fördernden Unternehmen wird hier angeprangert. So heißt es:  Ausbeute erhöhen, auch die letzten Gasreserven sollen aus dem Boden geholt werden.

Vor allem die fehlenden Kontrollen durch die Behörden in Niedersachsen werden in dem Beitrag kritisiert.

Die Einzigen, die die Werte des Lagerstättenwassers und der anfallenden Bohrgestänge, Tanks und Filter überprüfen, sind die fördernden Firmen selbst.

Alleine im letzten Jahr seien in Niedersachsen 970 Millionen Liter kontaminiertes Lagerstättenwasser wieder an anderen Stellen ins Erdreich gepumpt worden.

Hier kann man sich die Sendung nochmals ansehen.