stopp fracking

Dez 052014
 

Proteste zum Besuch der SPD Umweltministerin Hendricks erwartet. MORGEN 6. DEZEMBER 2014 in HERBERN!!  10 UHR

An der Einfahrt zum Gelände der Firma Klaas Alu-Kranbau in Ascheberg, wo Hendricks erwartet wird, wollen sich Mitglieder des Landwirtschaftlichen Ortsverbands, der Landfrauen und der Landjugend ab 10 Uhr zusammen mit den Anwohner postieren und auf ihre Kernforderungen zum Thema Gasbohren hinweisen. Ministerin Hendricks wird wie angekündigt im Laufe des Vormittags als Gastrednerin beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Coesfeld erwartet.

Den gemeinsamen Protest kündigte am Mittwoch Gerhard Reimann an, der Vorsitzende der Herberner Landwirte. Er ruft alle Mitglieder der Verbände dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen. Man wolle deutlich machen, dass man die Pläne der Bundesregierung zum Thema Probegasbohren unter den derzeitigen rechtlichen Bedingungen und auch die Lockerung der Frackinggesetze nicht widerstandslos hinnehmen wolle, sagt Reimann.

via Während des SPD-Parteitages in Ascheberg wollen Landwirte und Nordicker gegen Gasbohren protestieren | Herbern.

Streit um Gasbohrungen: Fracking: FDP kritisiert Herberner Bürgerinitiative – Ruhr Nachrichten

 Allgemein  Kommentare deaktiviert für Streit um Gasbohrungen: Fracking: FDP kritisiert Herberner Bürgerinitiative – Ruhr Nachrichten
Okt 292014
 

FDP-FDP kritisiert Herberner Bürgerinitiative

FDP-Meinung: Man darf nicht gegen Fracking  protestieren, wenn man gleichzeitig eine Gasheizung betreibt.
Dann darf man auch nicht gegen Atomkraft demonstrieren, wenn man Strom aus der Steckdose bezieht!!!  So einfach geht es nicht!!! Man kann statt Fracking auch in Power zu Gas investieren und Windkraft so zu Biogas umwandeln. Dann heizt man mit Gas und braucht kein FRACKING!!!

 

Wie falsch die Genossen mit dieser Einschätzung lagen, zeigte sich beim Redebeitrag von Jochen Wismann, der für seine FDP ohne jede Ironie erklärte: „Die Bürgerinitiative protestiert gegen Gasbohren, obwohl die meisten wahrscheinlich zuhause eine Gasheizung betreiben.“ Für ihn sei das schlichtweg „Heuchelei“. Die FDP werde „natürlich“ Anträge auf Gasbohrungen prüfen. „Aber wir können doch nicht von vornherein eine Fördermethode einfach ablehnen.

via Streit um Gasbohrungen: Fracking: FDP kritisiert Herberner Bürgerinitiative – Ruhr Nachrichten.

Okt 092014
 

ExxonMobilWer bislang geglaubt hat, dass EXXON ein Konzern ist, der Umweltverschmutzungen, die er zu verantworten hat, auch rücksichtslos aufklärt, wird stark enttäuscht sein. Der NDR berichtet  in diesem Beitrag von dem Krisenmanagment des Weltkonzerns. Im Erdgasfeld Söhlingen waren bekanntlich im Mai-Juni 2014 an einem Bach bis zu hundertmal höhere Quecksilber-Werte pro Kilo Erdreich als normal vorgefunden worden. Was Exxon behauptet- und wie die Realität aussieht, lesen sie hier.

In einem Radio Bremen Beitrag vom 09.07.2014  berichtet ein Herr Dr. Kassner  von Exxon Mobil (ab Minute 13), dass bei  Reinigungsarbeiten der ausgemusterten Anlagenteile quecksilberhaltige SPRITZER in die unmittelbare Umgebung der Plätze gelangt sind und so die Verunreinigungen hervorgerufen haben. Er schließt aus, dass durch Reinungarbeiten solche Verunreinigungen in den letzten 20 Jahren entstanden sind, weil es Waschplätze gäbe, wo gereinigt werde. GENAU DAS IST ABER JETZT DOCH WOHL GESCHEHEN!

 

Laut Dietrich Wiedemann von den Soltauer Grünen räumten Exxon-Vertreter gegenüber den Politikern im Heidekreis ein, dass der Graben aufgrund „reiner Schluderei“ mit Quecksilber verseucht wurde. Die Verunreinigung sei entstanden, als Exxon-Mitarbeiter mit Quecksilber belastetes Arbeitsgerät wuschen, so Wiedemann. Wie der Exxon-Sprecher bestätigte, sei das Waschwasser daraufhin in den Graben gelangt.

Wer sich schon etwas länger mit EXXON und der Aufklärung von Umweltverschmutzungen befasst, wird sich an  Fernsehbeiträge aus Dezember 2010/Januar 2011 erinnern. Hier waren auch in Niedersachsen Verunreinigungen durch Lagerstättenwasserleitungen bekanntgeworden. Der Ober-Exxon Pressesprecher Norbert Stahlhut behauptete seiner zeit im NDR Fernsehen, dass es Unfälle bei EXXOn nicht geben könne. Wörtlich sagte er:

Wir arbeiten seit 50 Jahren sicher und störungsfrei in Deutschland…. ich schließe das (Anmerkung: Unfälle) aus.

Wir stellen also fest: Trotz eines Verbotes, wurden Anlagenteile auf Plätzen gewaschen, wo diese nicht für ausgelegt waren. Weiter stellen wir fest, das diese Sauerei wohl durch menschliches Versagen hervorgerufen wurde und man Sprüchen eines PR-Fritzen keinen Glauben schenken darf.

Noch eine zynische Bemerkung zu folgendem Satz:

 Die 200 weiteren Bodenproben, die Exxon eigenen Angaben zufolge in dem Graben genommen hat, sind laut Unternehmen noch nicht ausgewertet.

  • Versucht man uns hier wieder hinters Licht zu führen?
  • Warum dauert es über 4 Monate um diese Bodenproben auszuwerten?
  • Sind wohl noch weitere erhöhte Quecksilbergehalte festgestellt worden?
  • Und lassen sich diese aus lokalen Gründen, nicht dem Reinigen der Anlagenteile zuordnen?
  • Ist doch das Abfackeln von Erdgas schuld an den erhöhten Werten?

WIR BLEIBEN DRAN!!!

 

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Exxon-Quecksilber-Verseuchung-war-Schluderei,erdgas306.html

Sep 302014
 

 

Programmhinweis. Donnerstag 02.10.2014 um 21.45 Uhr

Nach den letzten gezielten Berichten des Politmagazins #Panorama und den teilweise zeitgleich erfolgten Propaganda Anzeigen von ExxonMobil berichten auch manche Politiker der Regierungskoalition in Berlin davon, dass Fracking für Deutschland in der Zukunft unbedingt notwendig ist. Diese These unterstützen manche Gutachter der Bundesregierung. Doch sind diese Experten wirklich neutral und wem nützt Fracking in Deutschland? Darüber berichtet Monitor am Donnerstag 02.10.2014 um 21.45 Uhr. monitor

Sep 252014
 

NFE

Heute (25.09.2014) berichtet  das Magazin wiederholt über Fracking. Vermutlich wird wieder sehr positiv über Fracking berichtet werden. Zeitgleich erscheint heute in vielen Tageszeitungen ein Offener Brief von ExxonMobil. ZUFALL?  Exxon lädt uns ein, mit denen über Fracking zu sprechen.  Viel wichtiger wäre es unserer Meinung über Energieeinsparungen und Erneuerbare Energien zu sprechen, anstatt so viel Geld für überflüssige Anzeigen auszugeben.

Uns erschließt sich nicht, warum das Magazin wiederholt sehr unkritisch über Fracking berichtet, möglicherweise sind doch die Worte der Moderatorin wahr und man wird von EXXONMOBIL bezahlt. Die andere Möglichkeit wäre die, dass sie sich von angeblich so unabhängigen Beamten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover beeinflusst haben lassen und die Redakteure nicht ausreichend die Neutralität dieser Behörde, die dem Bundeswirtschaftminister unterstellt ist, geprüft haben. Sie kennen www.gegen-gasbohren.de  als die Bürgerinitiative, die das dann mal für PANORAMA kritisch hinterfragt! Hierzu ist uns Folgendes aufgefallen.

  • Ist Panorama bekannt, wer im Kuratorium des BGR steckt?  Sicher nicht, dann hätten sie gewusst, dass da die großen Energiekonzerne, die in Deutschland fracken wollen  vertreten sind. ( ExxonMobile, Wintershall oder RWE) Das BGR soll also eine unabhängige Institution sein, die die Bundesregierung berät. Die Arbeiten des BGR stehen jedoch nicht nur im Dienste der deutschen Wirtschaft, sondern werden auch durch sie finanziert. So wurden z.B. zwei Stellen zu einer CCS-Studie durch den RWE Konzern finanziert. Die Auswirkung dieser Lobbyarbeit zeigt sich darin,
    dass sich das BGR positiv für Braunkohleabbau und die umstrittenen Fracking- und CCS- Technologien ausspricht. Außerdem unterstützt die
    Behörde seit Jahren mit ihren Gutachten die Durchsetzung des Standpunktes  Gorleben als Endlager für Atommüll. (Quelle: http://de.indymedia.org/2013/08/347413.shtml)
  • In Drensteinfurt stellte sich mal ein gewisser Volker Wrede als Mitarbeiter des geologischen Dienstes/NRW aufs Podium und berichtete Folgendes, das auch dem Redakteur der Tageszeitung sehr wohl aufgefallen war.

In Rage aber bringt sie, dass Wrede ständig „wir“ sagt, und damit ExxonMobil und die Behörde meint. Distanz sieht anders aus, finden die Leute im Saal. „Unverschämtheit“, raunt einer

Also Panorama, demnächst bitte ein wenig kritischer die Interviewpartner hinterfragen.

Hoffentlich erfahren wir wenigstens heute Abend, was die armen Exxon-Mitarbeiter vor 4 Wochen getrunken haben.